Wort zum Sonntag am 17.04.2016


Foto: M. Kirchner
Foto: M. Kirchner

 Sie sind wieder da!

 

 

 Liebe Leserin, lieber Leser,

 

der gute Hirte steht an diesem Sonntag im Mittelpunkt. Und prompt habe ich in dieser Woche den ersten Hirten mit seiner Herde in diesem Jahr beobachtet. Es ist spannend zu sehen, wie er auf einem Hügel über seine Herde wacht, während seine Hunde auf einen Pfiff hin die Schafe zusammen treiben, die gerade verloren zu gehen drohen.

 

Manchmal drohen wir auch verloren zu gehen. Ein Unfall reißt uns aus unserem gewohnten Lebenstrott, die Kündigung macht alle finanziellen Planungen zunichte. Manchmal ist es nur Dummheit, eigene oder die von anderen, die uns dem schützenden Umfeld entzieht.

 

Dann liegen wir da, verletzt, eingeschränkt oder frustriert, im Krankenhaus oder zuhause auf der Couch. Wie soll es weitergehen? Wohin führen unsere nächsten Schritte?

 

In der Herde waren zahlreiche Lämmer. Es ist ihr erstes Frühjahr. Sie sind noch unerfahren. Wenn sie ihre ersten Wege suchen, dann sind es meist unvorsichtige Schritte. Glücklicherweise ist der Hirte da, der sie sieht und durch die Hunde wieder in die Mitte treiben lässt.

 

Wer passt auf Sie auf? Wer weist Sie daraufhin, wenn Sie unvorsichtige Schritte gehen? Und wer ist bei Ihnen, wenn Ihnen etwas passiert?

 

Dieser Sonntag erinnert uns an den guten Hirten, der es als seine Aufgabe ansieht, bei uns zu sein: Jesus Christus. Auf ihn können wir uns verlassen, denn auch wenn wir ihn nicht sehen, seine Begleitung merken wir schon. Wir müssen uns nur seiner Führung anvertrauen.

 

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag.

 

Pfarrer Dirk Kroker, Ev. Johanneskirchengemeinde Alheim, Oberellenbach