medio.tv/lang Sonnenuntergang
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Auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. Lk 5,5

Kaum ein paar Tage ist das neue Jahr alt und schon ist wieder alles beim Alten. Aufstehen, Arbeiten, Schule oder Kinder und Haushalt versorgen, irgendwie durch den Tag kommen, abends ein bisschen Fernseher oder in die Zeitung schauen und dann wieder ins Bett. Eben ein neues Jahr und alles ist wie vorher.

Simon wäscht die Netze aus. Alles ist wie immer. Nichts neues, alles beim Alten. Die Nacht nichts gefangen wie so oft. Keine Ahnung, wie er die Familie ernähren soll. Alles wie immer.

Doch dann kommt da einer, den er nicht kennt. Und dieser sagt: Fahr hinaus, werfe die Netze aus, jetzt, am hellichten Tag. Und Simon könnte ihm antworten: Pass auf, ich weiß es besser. Es bringt überhaupt nichts.  Wir werden am hellen Tag nichts fangen und schon gar nicht, nachdem in der letzten Nacht wie so oft nichts in den Netzen war. Aber er sagt es nicht. Stattdessen antwortet er: Auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. Und er tut es! und er fängt! Er fängt soviel Fische, dass er Hilfe von den anderen am Ufer braucht. Unfassbar, etwas völlig Neues ist geschehen.

Was haben Sie vor in dem ersten Monat dieses Jahres? Wollen Sie auch etwas neues anfangen? Sind Sie mutig genug, gegen jede Erfahrung Ihre netze auszuwerfen, selbst auf das Risiko hin, dass Sie nichts erreichen?

Oder halten Sie es mit Simon und wagen etwas Neues? Etwas, womit niemand gerechnet hat? Ich wünsche Ihnen von Herzen den Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, alte Überzeugungen auch mal über Bord zu werfen. Wenn Sie dazu Lust haben, schauen Sie sich in Ihrer Gemeinde um. Dort gibt es genug zu tun. Wir können an vielen Stellen von den Ortskirchenausschüssen bis zum Chor und von der Kindergottesdienstarbeit bis zu Frauenkreis und Männertreff Menschen mit neuen Ideen gut gebrauchen. Bei Interesse rufen Sie doch einfach an.

Ihr Dirk Kroker