Monatslosung Juni 2015


Foto: Michaela Kirchner
Foto: Michaela Kirchner

Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest!

 

Nanu, denke ich, was ist denn das für eine Aussage, und lese erst einmal die entsprechende Stelle in der Bibel, um den Zusammenhang zu kennen.

Wieder zurück bei meinen ersten Empfindungen kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da eine Forderung an Gott gestellt wird. Gott wird zum Segnen aufgefordert. Es wird von ihm verlangt. Dieser Gedanke bereitet mir leichtes Unbehagen. Der Segen ist meiner Meinung nach etwas Wunderbares und Besonderes, das ich nicht einfach so „einfordern“ würde, der aber gut tut, wenn er zugesprochen wird .So kann der Segen erbeten werden, z.B. von Einzelnen in besonderen Lebenssituationen. Jeder Gottesdienst endet mit dem Segen für die Gemeinde. Und untereinander wünschen wir uns bei Gratulationen Gottes Segen. Segen kann man also nie genug bekommen.

 

So lass uns immer wieder um deinen Segen bitten, guter Gott, und dadurch Ruhe, Gelassenheit und Frieden finden, damit wir vertrauensvoll und getröstet in die Zukunft schauen können. 

Irmgard Martin