Bibel aktuell von Hit Radio FFH am 21.02.2016


 

Römer 5, 1-5:

 

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

 

 

Immer wenn du glaubst du kannst nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. An diesen Kindervers klammern sich momentan vermutlich viele: Flüchtlinge und Helfer, aber auch Menschen, die trotz zweier Jobs ihre Familie nicht ernähren können.

 

Wo wir hinschauen türmen sich Wellen, die alles überrollen. Auf der einen Seite die neuentdeckten Gravitationswellen und die strahlenden Gesichter der Wissenschaftler, die sogar die Zeit vor dem Urknall erforschen wollen. Auf der anderen Seite die mittlerweile gewohnten Flüchtlingswellen. Eine seltsam verrückte Welt.

 

Der Kindervers endet mit den Worten: Leichter trägst du jede Last, wenn du Kraft und Mut und Glauben hast. Das hilft mir. Wenn wir wollen, dass es allen gut geht, dann sind Hilfe, Gebet und Glaube gefragt.

 

Paulus sagt: Diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

 

Wenn wir uns nicht nur auf unserer Hände Arbeit, sondern auch auf Gott verlassen, dann wächst die Hoffnung; und dadurch der Glaube und schließlich die Liebe. Und ganz zum Schluss ändert sich der Mensch, ändert sich die Welt im Kleinen und im Großen. Ich für meinen Teil will auf diese Hoffnung, diesen Glauben und diese Liebe nicht verzichten.

 

 

 

Pfarrer Dirk Kroker aus Alheim Oberellenbach für Hitradio FFH