Schule und Praktikum

Seit ich in dieser Kirchengemeinde tätig bin, wurde ich mehrmals angefragt, Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die meist gerade im Konfirmandenunterricht waren. Dazu gehörte ein Besuch in der Schule, wo ich als Interviewpartner zur Verfügung stand genauso wie das gemeinsame Erarbeiten von Besonderheiten anderer Religionen. es war aber auch schon eine Praktikantin von der Universität in unserem Konfirmandenunterricht tätig.

In diesem Jahr nun hatten wir erstmals zwei Sozialpraktikanten der Jacob-Grimm-Schule in unserer Gemeinde. Eine arbeitete im Bereich Senioren, der andere im Bereich Kindergottesdienst. Bitte lesen Sie ihren folgenden Bericht. Wenn sich darauf hin noch mehr Menschen für ein Praktikum in unserer Gemeinde interessieren würden, wäre das eine große Freude.

Dirk Kroker, Pfarrer


Unser Sozialpraktikum in der ev. Johanneskirchengemeinde Alheim

 

Ich bin Calantha S., komme aus Oberellenbach und bin 13 Jahre alt.

Ich bin Dominik R., komme aus Sterkelshausen und bin 12 Jahre alt.

Wir haben im Zeitraum vom 07.11.2016 bis zum 24.12.2016 unser Sozialpraktikum, das in der 7. Klasse Pflicht im Religionsunterricht an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg/F ist, in der ev. Johanneskirchengemeinde Alheim absolviert. Wir waren in zwei wichtigen Komponenten des Gemeindelebens tätig. Nun möchten wir Ihnen etwas darüber berichten:

 

Ich, Calantha S., habe in dieser Zeit ein paar Senioren unserer Kirchengemeinde besucht und dabei näher kennengelernt. Einige meiner Besuche habe ich mit Herrn Kroker getätigt, andere wiederum alleine.

Es war eine erfahrungs- und lehrreiche Zeit. Ich konnte in eine mir unbekannte „Welt“ blicken und sie dadurch besser kennenlernen. Es gab natürlich immer auch mal Situationen, die nicht ganz einfach waren oder in denen ich mich unwohl gefühlt habe. Aber sie waren zu bewältigen und auch nur von kurzer Dauer.

Doch im Allgemeinen waren die Menschen alle sehr freundlich und offen mir gegenüber. Immer, wenn ich sie besuchen kam, fiel mir etwas ganz besonderes auf. Wenn ich ihnen in die Augen sah, konnte ich diese regelrecht leuchten sehen. So sehr sah ich ihnen ihre Freude in diesen Momenten an. Dies war einer der vielen Höhepunkte in meinem Praktikum, bei dem ich sehr viel Spaß hatte.

 

Ich, Dominik R., habe in dieser Zeit im Kindergottesdienst Sterkelshausen mitgeholfen, das Krippenspiel mit anderen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vorzubereiten. Dabei gab es Höhen und Tiefen.

Zu den Höhen gehörten zum Beispiel, dass ich dabei Kindern geholfen habe, Gott

näher zu kommen, indem ich mit den anderen Mitarbeiterinnen den Kindern die

Geschichte der Geburt Jesu verdeutlicht und erklärt habe. Außerdem war es ganz

nett, mich einmal so intensiv mit Kindern zu beschäftigen und zu lernen, sie besser zu verstehen.

Allerdings gab es auch Tiefpunkte, zu denen zum Beispiel gehörte, dass es manchmal nicht leicht war, mit den Kindern umzugehen, und manchmal habe ich auch nicht alles verstanden. Aber sowohl Mitarbeiterinnen als auch Kinder haben mir geholfen und so konnten diese kleinen Schwierigkeiten überwunden werden.

Aber Höhen und Tiefen sind beide wichtig, um in einem Praktikum Spaß zu haben.

 

Wir haben beide in unserem Praktikum sehr viel Spaß gehabt. Es war eine lehrreiche Erfahrung und wir würden es mit Freuden wieder tun.

Calantha S. und Dominik R.