Pilgergruppe


Nun ist es vorbei, der Pilgerweg von der Wartburg bis zur Elisabethkirche, von Eisenach bis Marburg. Viel hat uns in diesen zwei Jahren an diesen sieben Wochenenden bewegt. Einiges davon werden wir in den Gottesdienst am Vorabend des Reformationstages einbringen, mit Bildern, Texten und Liedern. Wenn Sie noch mehr hören und sehen wollen, dann kommen Sie am 30. Oktober um 17:00 Uhr nach Niederellenbach in die Kirche. Sie werden überrascht sein, was Ihnen dort alles begegnen wird.

Mit herzlichen Grüßen

Dirk Kroker 

Das letzte Pilgerwochenende 8.+9.10.

 

Der Ausgangspunkt unseres letzten Pilgerwochenendes war der Ort Schröck. Wir steuerten ihn mit einem geliehenen Kleinbus an. Alle von uns konnten teilnehmen, was vorher nicht immer der Fall war.

 

Da wir von Schröck nach Marburg nur eine Strecke von 8 km vor uns hatten, ließen wir die Sache ganz entspannt angehen, Nach Gebet und Morgenlied in der Kirche gönnten wir uns zuerst einmal einen Kaffee. Dann ging es bergauf durch den Wald und ruckzuck waren wir in Marburg.

 

In der Stadt herrschte Hochbetrieb, da an diesem Wochenende der traditionelle Elisabethmarkt stattfand. Wir schlenderten durch die Marburger Altstadt, bergauf und bergab über Kopfsteinpflaster, vorbei an Buden und Ständen.

 

Im Hotel gönnten wir uns eine Pause und fuhren danach hinauf zum Schloss um die tolle Aussicht auf Marburg zu genießen. Zum Abschluss des Tages ließen wir es uns dann im Beduinenzelt eines

 

afrikanischen Lokales gutgehen. Ein tolles Erlebnis für uns. Auf dem Boden war Sand ausgestreut, wir saßen an niedrigen Tischen und es wurden afrikanische Speisen und Getränke serviert. Die meisten von uns nahmen ihr Essen auf afrikanische Art – ohne Besteck – zu sich.

 

An diesem Abend hatten wir viel Spaß und sind sehr entspannt eingeschlafen.

 

Der Sonntag war ganz für Marburg vorgesehen. Nach dem Gottesdienstbesuch in der Elisabeth-Kirche mit anschließender Führung schlenderten wir über den Markt rund um die Kirche, machten einen Stadtspaziergang und nach einer Kaffeepause ging es nach Hause zurück.

 

So ist unsere Pilgerwanderung auf dem Elisabethpfad gut zu Ende gegangen. An sieben Wochenenden von Mai 2015 bis Oktober 2016 sind wir die 193 km von Eisenach nach Marburg zu Fuß gegangen. Darüber sind wir froh und dankbar und auch ein bisschen stolz.

Irmgard Martin


 

Unsere vorletzte Etappe der Pilgerwanderung auf dem Elisabethpfad

 

 

 

Am Samstag, d. 30. Juli machten wir uns wieder auf den Weg. Das Wetter sah an diesem Morgen nicht sehr vielversprechend aus. Es war zwar warm, aber sehr trübe und nass. Es hatte geregnet.

 

Als uns unsere Fahrer dann in Speckswinkel abgesetzt hatten, kam die Sonne zum Vorschein und so blieb es dann an beiden Tagen. Sonne und Wolken wechselten sich ab, geregnet hat es nicht. Gutes Wetter zum Pilgern.

 

Nach einer kurzen Andacht in der Kirche wurden die Rucksäcke festgezurrt. Zuerst ging es ein Stück durch den Wald. Weiter dann entlang an Getreide- und Maisfeldern nach Stadtallendorf zur Kirche St. Katharina, einer katholischen Kirche mit einer gutgepflegten großen Außenanlage. Wir bestaunten die prunkvolle Inneneinrichtung, die eben ganz anders war als die, an welche wir von unseren evangelischen Kirchen gewöhnt sind.

 

Nach vergeblicher Suche nach einem Cafe gings weiter zum nächsten Ort, nach Langenstein. Dort nun wieder eine evangelische Kirche. Hell und freundlich, mit viel Malerei entlang der Empore. In die Wehrmauer war ein riesiger Felsbrocken mit einbezogen. Der Langenstein, der dem Ort seinen Namen gab. Zur Freude – vor allem von uns Frauen – durften wir im dortigen Gemeindehaus die Toiletten benutzen. Anschließend hatten wir in Langenstein noch ein ganz nettes Erlebnis. Beim Durchqueren des Ortes kamen wir mit einer netten Dame in`s Gespräch die uns spontan zum Kaffeetrinken einlud. So saßen wir dann bei ihr auf der Terrasse bei Kaffee und Keksen, haben miteinander gelacht und geschnuddelt und ihren verunglückten Hund getröstet. Wir waren überwältigt von der Gastfreundschaft. So etwas hatten wir vorher noch nicht erlebt.

 

Nach dieser unvorhergesehenen Rast steuerten wir unser Ziel für den heutigen Tag an. Schon immer die Amöneburg im Blick, kamen wir in Kirchhain an. Dort lag die katholische Kirche an unserem Pilgerweg. Bei der Besichtigung erfuhren wir viel Wissenswertes über den Katholizismus. Anschließend bezogen wir unser Quartier und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

 

Der Sonntag begann mit einem steilen Anstieg hinauf nach Amöneburg. Auf diesem kegelförmigen Berg befindet sich nicht nur die Burg wie vielfach angenommen, sondern eine Stadt mit Wohnungen, Geschäften, Gaststätten usw. Und natürlich mit einer großen katholischen Kirche. Von hier aus wurde in früheren Zeiten der Glaube in der Region verbreitet und das Land verwaltet. Wir genossen den tollen Weitblick und waren beeindruckt von Amöneburg.

 

Von da an ging es dann nur noch bergab und auf ebenen Wegen weiter. Zunächst nach Kleinseelheim. Dort durften wir die Glocken mit dem Seil läuten. Wir haben die Glocken zum Klingen gebracht! Der letzte Ort für den Sonntag war dann Schröck. Froh und dankbar darüber, dass wir alle gesund und wohlbehalten angekommen waren und das Wetter sich so gut gehalten hatte, traten wir dann mit unseren Fahrern den Heimweg an.

 

 

 

Irmgard Martin

 


 

5. Pilgeretappe am 21. und 22. Mai 2016 von Spieskappel nach Speckswinkel. 31km.

 

 

 

Immerhin acht von zehn Pilgern konnten sich zu der vorvorletzten Etappe von Spieskappel nach Speckswinkel mitten durch die Schwalm auf den Weg machen. Die Klosterkirche Spieskappel war an diesem Morgen leider zu, sodass wir nach einer kurzen Freiluftandacht starteten. Durch Wiesen und Felder bei sehr gutem Wetter liefen wir bis zum Spiesturm zum zweiten Frühstück. Es folgte ein sehr schöner Weg bis nach Schönborn. Dort konnten wir gegen einen kleinen Obolus bei einem Pflegedienst die Toiletten benutzen. Leider gab es dort keine Kirche, aber wohl einen Glockenturm, den wir aber nicht gesehen haben.

 

Dann führte der Weg über einen etwas unwegsamen "Pfad", der aber bei dem tollen Wetter gut zu gehen war, zu einer Schutzhütte im Schützenwald vor Ziegenhain, wo wir Mittagspause machten. Am Kreisklinikum Ziegenhain und am Schützenhaus vorbei kamen wir nach Ziegenhain. Die Rast in der ersten Eisdiele war sehr lecker und erholsam. Von dort ging es in die Altstadt zur Schlosskirche auf dem Paradeplatz und rundum historischen Gebäuden. Die Kirche war innen hell und freundlich und sehr schlicht. Auf den Deichen für den Hochwasserschutz der Schwalm gingen wir die letzten Kilometer nach Treysa. Dort konnten wir die Totenkirche gegenüber vom Rathaus bewundern. Die anschließende Station Stadtkirche war wieder unbefriedigend, denn diese war wegen Vorbereitungen geschlossen. So hatten wir das erste Mal seit unserem Start vor einem Jahr in Eisenach an einem Tag keinen Stempel bekommen.

 

Also machten wir uns zu unserer Übernachtungsstätte nach Hephata ins Elisabethhaus auf. Es ging nochmals steil bergauf, aber schließlich waren 17 km geschafft.

 

Der Sonntag startete um 8.00 mit dem Frühstück im Versorgungszentrum Hephata. Nach einem kurzen Blick und ein paar Gedanken in der Hephata-Kirche machten wir uns bei herrlichem Wetter auf Richtung Momberg. An einer Wegkreuzung fehlte jedes Zeichen für den Elisabethpfad. Da haben wir uns aber sowas von verfranst. Nach etwa 1,5 km auf falschem Weg kamen wir wieder auf den rechten Pfad zurück. Und auf Wunsch eines einzelnen Herren, der gesagt hatte, wenn wir wieder richtig sind, singen wir ein Lied, sangen wir aus voller Überzeugung „Nun danket alle Gott“.

 

Auf einem sehr schönen Weg, auch mal durch Dickicht, liefen wir bis kurz vor Momberg. Endlich machten wir Rast an der Klausebornquelle. In der katholischen Kirche in Momberg gab es den ersten Stempel an diesem Wochenende. Dirk Kroker erzählte uns Geschichtliches über Kirche und Umgebung sowie Erinnerungen an seine Zeit als Diakon in der Schwalm. Bei Fam. Dippel, sie wohnt gegenüber der Kirche, konnten wir das WC benutzen. Es gibt doch noch Gastfreundschaft.

 

14.30 Uhr kamen wir an der offenen Kirche mit Stempel an. Bald trafen auch unsere Fahrer ein. Nach einer letzten Andacht haben wir im Gartencafe bei Kuchen von Oma Käthe, 86 Jahre alt, den Abschluss gemacht.

 

Es war ein schönes Wochenende mit guten Gesprächen, Spaß und besinnlichem Innehalten. Ich freu mich aufs nächste Mal.

Heidemarie Holzhauer

Fotos vom 5. Pilgerwochenende

Fotos: Dirk Kroker


 

4. Etappe Elisabethweg am 9. und 10. 4.2016 von Dagobertshausen nach Spieskappel

 

 

 

Leider mussten  wir durch krankheitsbedingte Ausfälle unsere 4. Pilgertour mit nur 5 Personen fortsetzen.

 

Wir starten um 9.15 Uhr von Dagobertshausen nach Ostheim in eine eindrucksvolle Kirche und gepflegter Anlage mit uralter gestützten Linde drumherum. Die Konfirmationsvorbereitungen sind im vollem Gange. Wir machen eine kleine Andacht und Irmgard Martin stellt eine Auferstehungskerze auf. Von Ostheim nach Mörshausen ist es nur ein Katzensprung. Dort gibt`s unser Picknick  beim Sonnenschein.

 

Gestärkt geht`s weiter nach  Hombergshausen. Diese kleine Gemeinde hat keine Kirche. Dafür haben wir ein anderes Erlebnis: Drei übermütige Pferde brechen vor unseren Augen aus einer Koppel aus.

 

Dann geht`s weiter zum Segelflugplatz auf dem Moseberg. Dort machen wir eine Pause und genießen das Starten und Landen der Flugzeuge und das Singen der Lerchen im Sonnenschein.

 

Nach dem "Abstieg" vom Moseberg sind wir ganz schnell in Homberg. Mit dem Abendläuten um 18.00 Uhr sitzen wir im Kreis um eine Erdkugel aus Metall mit Kreuz obenauf, halten unsere Abendandacht und danken Gott für die Begleitung an diesem schönen sonnigen Tag. Irmgard stellt wieder - wie in den anderen Kirchen auch - eine Auferstehungskerze auf. Nach dem Essen in einer Pizzeria schlafen wir im Burg-Hotel in Homberg.

 

Nach einem guten Frühstück starten wir um 9.00 Uhr bei bedecktem Himmel an der alten Kaserne vorbei zum Parkplatz "Lichte", dann bergab nach Almuthshausen. Am Wildpark Knüll sitzen wir bei einem Kaffee im Sonnenschein.

 

In der Kirche in Almuthshausen ziehen gerade die Konfirmanden mit Dudelsackmusik aus der Kirche aus. Küsterfamilie Bickel sorgt für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Wir singen "Danket dem Herrn" und "Geh aus mein Herz".

 

Weiter geht`s nach Leuderode, leider gibt`s dort keinen Stempel für unsere Pilgerausweise in der Kirche.

 

In Lenderscheid machen wir unsere Mittagspause, und in Lanertshausen bestaunen wir die Altardecke mit Hessenstickerei.

 

Nach einem Abstieg zum Silbersee in Frielendorf beobachten wir bei strahlendem Sonnenschein Schwäne und Tretbootfahrer, ehe wir nach Spieskappel aufbrechen. Dort finden wir auf "Umwegen" den Pfarrer, der uns die alte romanische Klosterkirche aufschließt, in der wir gemeinsam mit unseren

 

bereits eingetroffenen Fahrern unsere Abschlussandacht halten.

 

Etwas erschöpft, aber seelisch ausgeglichen kommen wir gegen 18.30 Uhr in Oberellenbach an.

 

Wir freuen uns auf die nächste Pilgertour am 19./20. Mai, hoffentlich wieder in "voller Besetzung."

 

 

Marlies Clobes

 

Fotos vom 4. Pilgerwochenende

Fotos: Dirk Kroker


Unser drittes, und für dieses Jahr letztes, Pilgerwochenende liegt hinter uns. Am 17. und 18. 10. waren wir bei trübem und kühlen, teils regnerischen Wetter wieder unterwegs.

Der 1. Tag führte uns vom Kloster Wollstein nach Reichenbach mit seiner offenen sehr schönen Kirche. Weiter ging es dann auf Feld- und Waldwegen, die zum Teil matschig und rutschig waren, ca. 10 km ausschließlich durch den Wald bis nach Spangenberg. Einige von uns machten auf dem Weg dorthin noch einen kurzen Abstecher hinauf zur Burgruine Reichenbach. Der Blick von dort oben war allerdings wegen des diesigen Wetters nicht sehr lohnenswert. Unser Pilgerweg führte uns auch wieder an vielen Kunstwerken des Ars Natura vorbei, bei denen wir nicht mit allen Projekten etwas anzufangen wussten. In Spangenberg genossen wir es, in einer warmen Kirche anzukommen, da dort schon für den Gottesdienst vorgeheizt wurde. Nach dem gemeinsamen Abendessen fuhren wir zum Schlafen nach Hause zurück da es in Spangenberg keine Übernachtungsmöglichkeit für uns gab.

Am Sonntagmorgen ging es von Spangenberg aus nach Mörshausen und vorbei an Adelshausen immer entlang des Radweges. Das bedeutete: laufen auf Asphalt! Anstrengend! Nach einer kurzen Matschstrecke durch den Wald und der Überquerung der B 83 ging es weiter nach Malsfeld. Dort legten wir eine Rast ein um uns zu stärken. Im Ort besuchten wir wieder die Kirche und nach einer Kaffeepause ging es bergauf nach Dagobertshausen, unserem Ziel für das Wochenende. Auch dort erwartete uns eine offene Kirche und nach dem Lied „ Nun danket alle Gott „ gingen wir mit gegenseitigen guten Wünschen auseinander.

Fazit: eine nette Gruppe, gute Gespräche, viel gelacht, alle haben durchgehalten, Dreckschuhe und schmutzige Hosenbeine und am 23.11. treffen wir uns zur Nachbesprechung.

Irmgard Martin



Unser 2. Pilgerwochenende führte uns am 5. und 6. September von Netra bis zum Kloster Wollstein. In Netra gestartet war unsere 1. Anlaufstelle die Kirche in Röhrda mit einer kurzen Morgenandacht. Weiter pilgerten wir hinauf zur Burgruine Boyneburg. Es nieselte, war kühl, 12 Grad, und der Anstieg ging steil bergan. Anstrengend!! Ebenso beschwerlich der darauf folgende Abstieg nach Wichmannshausen. Kurz vor dem Ort konnten wir uns gerade noch rechtzeitig unterstellen und waren so vor einer starken Regenschauer geschützt. In Wichmannshausen erwartete uns eine farbenfroh und bunt gestaltete Kirche. Da Wichmannshausen der Geburtsortvon Kurt Reuber, dem Maler der Madonna von Stalingraad ist, konnten wir dies Gemälde dort in der Kirche bewundern. Weiter ging es nach Hoheneiche zur Pension der Familie Blumenstiel wo wir die Nacht verbrachten. Die Aufnahme dort war sehr herzlich und am nächsten Morgen erwartete uns ein üppig gedeckter Frühstückstisch. Gut gestärkt machten wir uns nach kurzer Besinnung in der dortigen Kirche auf den Weg nach Kirchhosbach. Wieder Nieselregen, diesig und immer bergauf. Am Wegesrand Richtung Waldkappel gab es viele Kunstwerke des Ars Natura zu bewundern. In Waldkappel war die Kirche leider abgeschlossen, schade. Nach kurzer Abstimmung beschlossen wir, noch bis zum Kloster Wollstein zu laufen. Das zog sich!!! Wir hatten nicht gedacht, dass das Stölzinger Gebirge so bergig ist und solche aufgeweichten und matschigen Wege hat. Aber angekommen sind wir dann doch, etwas erschöpft zwar, aber auch froh, diese Strecke hinter uns zu haben.


Fotos vom 2. und 3. Pilgerwochenende



Die 1. Etappe haben wir geschafft! Am 16. und 17. Mai waren wir auf dem Elisabethpfad unterwegs von Eisenach bis nach Netra. Mit Autos wurden wir zur Wartburg, unserem Ausgangspunkt, gebracht. Steil bergab führte uns dann der Weg durch Eisenach zu unserem nächsten Anlaufpunkt, der Kirche von Hörschel. Alle Kirchen am Elisabethpfad sind offene Kirchen und wurden von uns für eine Rast mit einer kurzen Andacht bzw. besinnlichen Gedanken genutzt. Weiter ging es nach Spichra mit einer wunderbar bemalten Kirche und vorbei am Gut Wilhelmsglücksbrunn nach Creuzburg, unserem Ziel für den 1.Tag. Gestartet waren wir bei freundlichem Wetter mit kühlen Temperaturen, nachmittags zog sich der Himmel zu und kurz vor Creuzburg setzte leichter Regen ein, der uns aber die gute Laune nicht verderben konnte. In unserem Hotel angekommen, haben wir erst einmal „alle Viere“ von uns gestreckt und nach einem leckeren Abendessen und einer Abschlussandacht zogen sich alle auf ihre Zimmer zurück zur wohlverdienten Ruhe. Am Sonntagmorgen pilgerten wir nach einem gemeinsamen Frühstück hinauf zur Creuzburg. Der wunderschöne Innenhof wurde zur Morgenandacht genutzt. Der Himmel war blau, die Sonne schien und weiter ging es an blühenden Rapsfeldern vorbei und durch den Wald nach Willershausen, von dort nach Ifta und Lüderbach bis nach Netra.

 

Tagsüber haben wir uns wie schon am Vortag aus dem Rucksack verpflegt. Wir haben viele schöne Kirchen gesehen, sind insgesamt 35 km gelaufen, hatten Glück mit dem Wetter und kehrten am Spätnachmittag mit vielen Eindrücken und müden Füßen nach Hause zurück. 

Irmgard Martin


 Und hier noch ein paar Eindrücke von dem ersten Pilgerwochenende in Bilderform

Fotos: Michaela Kirchner


Wir möchten Pilgern ...

Pilgern, das ist das bewusste Gehen, das sich Einlassen auf ungewohnte Gedanken und überraschende Erkenntnisse in unserer Beziehung zu Gott.

 

Wir möchten auf dem Elisabethenpfad 2 von Eisenach nach Marburg pilgern. Diese 193 km lange Strecke wollen wir auf 7 Wochenenden verteilen. Die bereits für 2015 festgelegten Termine sind

  • am 16. und 17. Mai           - von Eisenach nach Röhrda
  • am 5. und 6. September  - von Röhrda nach Spangenberg und
  • am 17. und 18. Oktober   - von Spangenberg nach Ostheim.

Die Termine für die beiden letzten Wochenenden wurden noch nicht festgelegt und sind für das Jahr 2016 geplant.

 

Nachdem am ersten Informationsabend gemeinsam die ersten drei Pilgerwochenenden festgelegt und die Strecke sowie die Etappen ausgewählt wurden, stand der zweite Vorbereitungsabend ganz im Zeichen der konkreten Planung und der Einstimmung auf das erste Pilgerwochenende im Mai.