Musik, Nachdenkliches und eine Kirchenvorstehereinführung

Leider ohne Bilder ist der Bericht über den musikalischen Gottesdienst am 3. Advent in der Kirche zu Sterkelshausen. Das Wichtigste zuerst: der Kirchenchor unserer Gemeinde, der Männerchor Baumbach - Sterkelshausen - Weiterode, Jan Knierim an der Orgel, Elke Bauer an der Altflöte und nicht zuletzt die 137 Gottesdienstbesucher gestalteten musikalisch einen wunderbaren Gottesdienst. Unter dem Thema Menschwerdung - Menschwertung machte sich Pfarrer Dirk Kroker Gedanken zu der Gerechtigkeit in unserer Welt. Gerade am 3. Advent, der unter dem besonderen Blickwinkel Gerechtigkeit und Frieden steht, wird deutlich, wie schwierig es ist, zwischen dem Blick auf das Eigene und dem Blick auf das der anderen den richtigen Weg für sich selbst als auch für die Welt zu suchen und zu finden.

Ein richtiges Problem hatten wir mit dem Lied "Das Volk, das noch im Finstern wandelt". Wenn Sie nachschauen wollen, Sie finden es unter der Nummer 20 im Evangelischen Gesangbuch.  Eines der wenigen Lieder aus dem Bereich Advent, dass vom Text her thematisch gut passte, aber völlig unbekannt war. Die fehlenden Noten auf dem Liedblatt vereinfachten das Singen nicht, doch als endlich die 8. Strophe erreicht war, war doch auch eine gewisse Sicherheit festzustellen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Einführung von Mario Schneider als neues Kirchenvorstandsmitglied in der nachfolge von Ursula Knierim. Herr Reinhard Kerst fand dann auch die passenden Worte als er feststellte, das kaum einer der Gottesdienstbesucher bisher eine Einführung eines einzelnen Kirchenvorstehers erlebt hatte. Auch für Pfarrer Kroker war es das erste Mal. Doch der Rahmen mit der wunderbaren Chor-, Orgel,-und Gemeindemusik konnte für diesen Anlass nicht besser gewählt sein.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ankunft und am Schluss auch die Verteilung des Friedenslichtes aus Bethlehem. Wie in jedem Jahr wurde auch in diesmal das Friedenslicht in Heinebach am Bahnhof geholt und in die Kirche gebracht. Diese Flamme, vielfach weiter gegeben, wird uns in den Gottesdiensten bis einschließlich zum 08. Januar begleiten. Bis dahin kann jeder, der das möchte am Ende eines jeden Gottesdienstes mit seiner eigenen Laterne das Friedenslicht mitnehmen. Erstmals versuchen wir, die Flamme während der gesamten Zeit vor der Pfarrhaustür zu erhalten, sodass auch hier jeder Licht vom Lichte holen kann.

 

Herzlichen Dank an alle Aktiven, die vor, während und nach dem Gottesdienst sich eingebracht haben, damit alles so funktionieren konnte. Die Aufgaben waren ja nicht nur auf die Musik beschränkt, sondern es mussten Stühle geholt und weggebracht werden, Liedblätter verteilt und nach dem Gottesdienst wieder eingesammelt werden und natürlich Altar und Kircheneingang ansprechend dekoriert werden. Es ist wunderbar zu sehen, wie viele Menschen sich in unserer Gemeinde einbringen, damit solche Abende gelingen können.

Ihr Pfarrer Dirk Kroker