Johannisfest mit Feuer und Gottesdienst in Licherode

Seit 2013 feiert die Johanneskirchengemeinde jedes Jahr am Johannisfest Gottesdienst. So taten wir dies auch in diesem Jahr. Dazu waren wir Gast beim Johannisfeuer der Feuerwehr Licherode. An der Grillhütte kurz vor dem Dorf war schon früh alles vorbereitet. Der Grill war heiß, Steaks und Würstchen waren ausreichend vorhanden und die Menschen, die kamen, hatten eine ganze Palette an leckeren Salaten und Beilagen mitgebracht. In der Hütte war an der Theke die Getränkeversorgung sichergestellt.

An dieser Stelle ein herzliches Danke Schön an alle Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr und dem Umfeld, die bereit waren, Zeit und Kraft zur Vorbereitung für diesen Abend einzusetzen.

Als es langsam zu dämmern begann, versammelten wir uns zum Gottesdienst, der auch in diesem Jahr von Pfarrer Kallies gestaltet wurde. Mit Blick auf die laufende Europameisterschaft fesselte er uns mit einer Predigt über einen Fußball und die unterschiedlichen Aktivitäten auf dem Sportplatz. Nicht vergessen wurden dabei die hellen Ecken auf dem Ball, die für das Licht Christi in diesem Gottesdienst standen. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde von fachkundiger Hand das wirklich große Johannisfeuer entzündet. Direkt von diesen Flammen wurde das Feuer zum Altar getragen, um die Kerzen zu entzünden. Dann wurde das Licht weitergegeben. Es waren mehrere Dutzend Teelichter, die brannten und mit denen auf dem Boden eine große Kugel gelegt wurde, die sowohl Fußball als auch die erdumspannende Christenheit symbolisierte. Mit einem gemeinsamen Segen endete der Gottesdienst. Anschließend wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert.

Bemerkenswert war noch, dass das Wetter bis zur Mitte des Gottesdienstes nicht so richtig mitspielen wollte. Immer wieder regnete es. Aber als das Johannisfeuer entzündet wurde, wurde auch der Regen vertrieben und wir konnten im Trockenen die Teelichter aufstellen.

 

Herzlichen Dank an alle, die diesen Abend vorbereitet und durchgeführt haben. Es war mal wieder ein Zeichen dafür, dass überall dort, wo die Gemeinschaft funktioniert, die Feier kaum noch schöner werden kann.

Pfarrer Dirk Kroker