2017

So war das Konzert zum Weltfriedenstag

 Gänsehautmomente und kritische Denkanstöße

Friedenskonzert mit Shiregreen in der Baumbacher Kirche

 Alheim-Baumbach. „Der Weltfriedenstag ist ein wichtiger Anlass zum Innehalten und zum Nachdenken.“ Mit diesen Worten eröffnete Klaus Adamaschek alias Shiregreen den Liederabend zum Weltfriedenstag. Die 130 Zuhörer in der gut gefüllten Kirche in Baumbach nahmen dieses Angebot dankbar an und erlebten einen mitreißenden Konzertabend voller musikalischer Gänsehautmomente und kritischer Denkanstöße.

 Eingeladen zum Konzertabend hatte die Evangelische Johanneskirchengemeinde Alheim gemeinsam mit dem Kirchspiel der Orte Braach und Baumbach. „Wir sind überglücklich, dass so viele gekommen sind“, so Pfarrerin Christine Berger in ihrer Begrüßung.

 Klaus Adamaschek spielte vor allem eigene deutschsprachige Lieder; wie zum Beispiel „Da draußen in der Welt“, in dem Adamaschek die Engstirnigkeit rechter Deutschtümelei anprangert, oder „Davids Lied“, das die wahre Geschichte des Kindersoldaten David Nyoul Vincent aus dem Südsudan erzählt. Begleitet wurde Adamaschek von der 23-jährigen Sängerin Marisa Linß, die mit ihrer glockenklare Sopranstimme immer wieder für Gänsehautmomente sorgte. Neben Shiregreen-Songs gab es aber auch Klassiker wie „In the ghetto“ von Elvis Presley, „Let it be“ von Paul McCartney oder „Imagine“ von John Lennon zu hören, die Linß und Adamaschek mit ihrem berührenden Duettgesang auf den innersten Kern reduzierten.

 Und als dann auch noch Pfarrer Dirk Kroker selbst zur Gitarre griff und gemeinsam Klassiker wie „Über sieben Brücken“, „John Browns body“ und „Sag mir wo die Blumen sind“ angestimmt wurden, gab es absolut kein Halten mehr. Das Publikum sang und klatschte begeistert mit, und die kleine Kirche in Baumbach bebte förmlich mit. Die Zuhörer bedankten sich mit stehenden Ovationen, und Pfarrer Dirk Kroker konnte seinen Schlusssegen erst nach drei Zugaben sprechen.

 Harmonisch eingebettet waren in das Konzert kritische Denkanstöße zum Leitthema „Brücken bauen“. Christine Berger stellte den Zusammenhang zwischen der Flüchtlingsproblematik und den Geschäften der Waffenindustrie her und trug das bewegende Gedicht „Dann gibt es nur eins“ vor, das Wolfgang Borchert 1947 wenige Wochen vor seinem Tod verfasst hatte. Pfarrer Dirk Kroker bat am Ende des Benefizkonzertes um Spenden für die Arbeit der Flüchtlingshilfe Alheim. „Auch wenn es im Moment ein wenig ruhiger geworden ist, so werden neue Flüchtlingsströme kommen und unsere Hilfe brauchen“, so Kroker. Die Veranstalter bedanken sich für die großzügigen Spenden.

Text: Klaus Admaschek Bilder Tina Stengel, Stengel-Fotografie Bad Hersfeld

2016 - Das erste Jahr

 

Flüchtlingshilfe Alheim

 

Nachdem mittlerweile 20 Menschen aus Afghanistan und Syrien in unserer Kommune angekommen sind, haben sich auch die meisten Gruppen der Flüchtlingshilfe etabliert. Patendienste, Betreuung, Deutschunterricht und auch die Versorgung mit Materialien laufen ganz prima. Bei letzterem ist allerdings noch etwas Aufklärung nötig:

 

Wenn Sie Sachspenden für die Flüchtlinge haben, ist es wichtig, dass diese Dinge zunächst auch bei Ihnen noch stehen bleiben dürfen. Der Wunsch zu helfen ist gerade in diesem Bereich so wunderbar vielfältig und umfangreich. Trotzdem können wir dass wir leider kein zentrales Materiallager unterhalten, dafür sind wir zu klein. Daher hat Herr Gerhard Marquard, Telefon 05664-930669, eine Liste angelegt, in die alle Menschen eingetragen werden, die etwas spenden wollen. Ebenso ist dort detailliert aufgeführt, welche Spenden zur Abholung bereit liegen. Herr Marquard koordiniert dann Abholung und Transport zusammen mit einigen anderen Helferinnen und Helfern.

 

Sollten Sie also ein Sachspende haben und aufbewahren können, bis sie gebraucht wird, dann wenden Sie sich bitte telefonisch oder persönlich an Herrn Marquard, der alles weitere veranlassen wird.

 

Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Flüchtlingshilfe Alheim finanziell zu unterstützen. Aus diesem Grund haben wir über die ev. Johanneskirchengemeinde Alheim ein Konto beim Kirchenkreisamt Hersfeld-Rotenburg eingerichtet, dass nur zur Deckung von Kosten der Flüchtlingshilfe verwendet werden kann.

 

Die Bankverbindung lautet:

 

Ev. Johanneskirchengemeinde Alheim

 

Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe Alheim

 

Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
BLZ 520 604 10
Kto.: 1900102
BIC: GENODEF1EK1
IBAN: DE02 5206 0410 0001 9001 02