Fastenkalender 2021

Terminplan

Datum Name
02.03.21  Anna Mey
03.03.21  
04.03.21  
05.03.21  
06.03.21  
07.03.21  
08.03.21  
09.03.21  
10.03.21  
11.03.21  
12.03.21  

13.03.21

 

14.03.21

 

15.03.21

 

16.03.21

 

17.03.21

 

18.03.21

 

19.03.21

 

20.03.21

 

21.03.21

 

22.03.21

 

23.03.21

 

24.03.21

 

25.03.21

 

26.03.21

 

27.03.21

 

28.03.21

 

29.03.21

 

30.03.21

 

31.03.21

 

01.04.21

 

02.04.21

 

03.04.21

 

04.04.21

 

05.04.21

 

Tag 1 - 17.Februar 2021

Was mach ich bloss? Die Fastenzeit hat angefangen und ich weiß nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll. Verzicht auf Süßigkeiten? Oder anders fasten und Menschen zur Kontaktaufnahme einladen? Oder doch eher Klimafasten und nur noch mit dem Rad fahren? Was mach ich bloss?

Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, mit hoffentlich vielen anderen hier Gedanken zu teilen. Dazu lade ich herzlich ein. Wem auch immer was einfällt, ein Gedanke, ein Bild, eine Idee, teile sie mir bitte möglichst mit Wunschdatum mit. Ich stelle sie dann hier rein.

Und nun wünsche ich uns, dass wir ganz im Sinne der einen großen Fastenaktion "Sieben Wochen ohne Blockaden" uns trauen, unsere Gedanken zu äußern und in einen Austausch zu kommen.

Und vielleicht auch "Sieben Wochen anders Leben", wobei sich immer die Frage stellt, was wir anders leben wollen. Ich freue mich darauf, diese Seite wachsen zu sehen.

Dirk Kroker

Tag 2 - 18. Februar

Bild und Text: Gaby Kirchner
Bild und Text: Gaby Kirchner

Fastenzeit – Gedanken - sehr persönliche Gedanken!

Möchte ich sie im Netz teilen? Geht es irgendjemanden etwas an? Nun – wen es nicht interessiert, der kann ja genau hier aufhören zu lesen.

Fastenzeit war für mich immer etwas, was andere machen. Ich selbst wollte mir nie irgendetwas verbieten, nur weil Fastenzeit war.

Dabei gibt es durchaus tolle Ideen: auf Alkohol verzichten - super Idee, weil ich das kann. Ich trinke eh keinen. Nicht rauchen – auch klasse, weil ich noch nie geraucht habe. Auf Gemüse verzichten! Das probierte ich im Dezember. Mein Gemüseanteil war mir zu groß, so bot ich jemandem an, es mal an meiner Stelle abzuholen. Ich lernte schnell, dass das keine gute Idee ist. Auf den Fernseher verzichten – och nö. Diät – auf keinen Fall.

So lange ich denken kann, kämpfe ich damit, nicht dick zu werden, was bei meinem Süßigkeitenkonsum sehr schwierig ist. Oft habe ich längere Zeiten ohne eingelegt, aber die Sucht holte mich immer wieder ein und der Frust wuchs mit den Kilos.

Mitte letzten Jahres stieß ich dann auf eine Sendung, in der es um Ernährung geht. Anfangs schaute ich sie nur zufällig, aber die Begeisterung, was man mit gesunder Ernährung erreichen kann, ergriff mich. So blieb es nicht beim Anschauen der Sendung und ich kaufte mir im November zwei Bücher zu dieser Reihe.

Bis das erste mit den Grundlagen gelesen war, verging viel Zeit, während der ich nach einem passenden Termin suchte. Irgendwie hätte es ja gepasst, den Aschermittwoch zu wählen, aber ich wollte nicht noch länger warten. So begann ich am 3. Februar mit einer Ernährung, die mir tatsächlich gut tut. In erster Linie verzichte ich nun auf Zucker und esse mich stattdessen mit gesunden Sachen satt. Und siehe da – mein Gehirn hat schon nach 14 Tagen aufgehört, nach Schokolade und Co. zu schreien. Diese Ernährungsweise soll man 21 Tage durchhalten und danach darf Zucker wieder ganz langsam und mit Bedacht gegessen werden, man kann aber auch länger dranbleiben.

So habe ich mich für mich „sieben Wochen ohne“ ungesunde Ernährung entschieden. Vielleicht hat das ja auch einen erfreulichen Nebeneffekt. Man wird es sehen 😉

 

Gaby Kirchner

Tag 3 - 19. Februar

7 Wochen Freude & Glück teilen…

 

„Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchen wir jemanden, um es mit ihm zu teilen.“ (Mark Twain)

Liebe Gemeindemitglieder,

ich möchte heute eine persönliche Geschichte mit euch teilen - erzählen, was ich daraus für mich abgeleitet habe und euch ermuntern, Nächstenliebe zu verschenken…

Dieses Geschenk habe ich von einer lieben Freundin und Arbeitskollegin mitten in diesem Corona-Lockdown mit der Post zugeschickt bekommen – für mich vollkommen unerwartet und „einfach so“. Sehr individuelle Geschenke - auf mich abgestimmt und mit einer ganz lieben Karte versehen. Das hat mich sehr berührt, mir viel Kraft gegeben und mich in meiner Freundschaft zu ihr bestätigt. Und je mehr ich über dieses Geschenk nachdachte, desto mehr wuchs in mir der Gedanke, mich dadurch inspirieren und motivieren zu lassen und ebenfalls Freude, Liebe und positive Gedanken zu (ver)teilen. Ich habe jetzt bereits vor der Fastenzeit drei Päckchen verschickt / an der Haustür übergeben an drei meiner Lieblingsmenschen. Päckchen mit kleineren oder größeren Geschenken, die ich mir sehr gut und individuell überlegt hatte, versehen mit einer schönen Karte mit sehr persönlichen Worten. Darauf habe ich sehr liebe und gerührte Rückmeldungen erhalten, die mir ebenfalls viel bedeuten und Kraft geben in dieser schweren Zeit mit wenigen persönlichen Kontakten.

Ich habe mir deshalb in der Fastenzeit vorgenommen, sieben weitere Menschen zu beschenken und zu überraschen. Die ersten Ideen sind bereits in meinem Kopf und vielleicht kann ich Euch ja auch ermutigen mitzumachen? Ich bin mir sicher, dass es Euch ablenken wird, positive Energien freisetzt und ihr ganz bestimmt auch durch die Rückmeldungen viel Kraft schöpfen könnt.

Viel Spaß beim Glück teilen wünscht euch Anna Mey

Bild und Text: Anna Mey

 

Tag 4 - 20. Februar

Speiseplan der Woche

 Montag

Familie Schmitz isst Nudeln mit Tomatensoße.

Familie Huang teilt sich eine Schüssel Reis.

 Dienstag

Familie Schmitz isst Kartoffelsalat mit Würstchen.

Familie Huang teilt sich eine Schüssel Reis.

 Mittwoch

Familie Schmitz isst Frikadellen mit Ketchup.

Familie Huang teilt sich eine Schüssel Reis.

 Donnerstag

Familie Schmitz holt sich Currywurst beim Griechen.

 Familie Huang teilt sich eine Schüssel Reis.

  Freitag

Familie Schmitz isst Bratkartoffeln mit Rührei.

Familie Huang teilt sich eine Schüssel Reis.

 Samstag

Familie Schmitz holt sich Burger bei McDonalds

Familie Huang teilt sich eine Schüssel Reis.

 Sonntag

Familie Schmitz isst Schnitzel mit Pommes frites.

Familie Huang teilt sich eine Schüssel Reis.

 Gisela Baltes

Idee, Recherche und Fund: Gudrun Sinning

 

Tag 5 - 21. Februar

Bild und Text: Nicole Brand
Bild und Text: Nicole Brand


Fasten ist die Zeit des Verzichtens, das Weglassen von Gewohnheiten, das Loslassen von Liebgewordenem.

Ich habe schon oft in der Passionszeit gefastet.  Man ändert beim Warten auf Ostern und die Auferstehung Jesu den eigenen Blickwinkel  und das ist gut so. Manchmal ergibt sich dadurch etwas ganz Neues und Unerwartetes, eine andere Perspektive. Genau das wollte ich dieses Jahr auch.

Ich möchte nicht verzichten, denn das tun wir momentan ohnehin schon auf so vieles. Ich möchte etwas Mitgeben und Verschenken, kleine positive Impulse. Da das aber unter den Corona-Bestimmungen  momentan nicht so einfach ist, habe ich Zettel  mit  Abreißstreifen geschrieben. In jeder der vier Kirchen der Johanneskirchengemeinde, die jeden Tag offen sind, hängen sie mittlerweile. Jeder und jede darf sich angesprochen fühlen und den Zettel abreißen, der ihm oder ihr gerade guttut. Gerne kann man auch einen Zettel abreißen und jemand anderem bringen, an jemanden schenken, der ihn vielleicht gerade braucht, aber nicht selbst in die Kirche kann.

Ich weiß, dass Zettel keine Wunder bewirken, aber freut sich nicht jeder manchmal  über einen kleinen Zuspruch? Ich hoffe, dass ich damit dem einen oder anderen ein Lächeln entlocken kann oder die Zeit des Verzichtens und das Warten auf das Fest der Auferstehung oder auch auf die Lockerungen ein wenig erleichtern kann.

Ich wünsche euch viele gute Gedanken und neue Perspektiven.

 

Nicole Brand

 

Tag 6 - 22. Februar

Bild: Gerlinde Rolwes
Bild: Gerlinde Rolwes

Meine Gedanken  zum Fasten

 

Um es vorweg zu sagen: ich habe noch in keinem Jahr gefastet, indem ich auf irgend-etwas verzichtet habe. Einmal habe ich versucht, eine schöne Idee von der ich gelesen hatte, in die Tat umzusetzen. Mein Ziel sollte es sein, jeden Tag einen anderen Menschen zu erfreuen.

Einige Beispiele: Ein Dankeschön für eine eigentlich selbstverständliche Dienst-leistung, ein Anruf oder ein paar nette Worte einfach mal so, ein ernstgemeintes Kompliment über das Aussehen, die Frisur, die ausgewählte Garderobe, den schön bepflanzten Vorgarten, einen Menschen anlächeln usw.usw.

An manchen Abenden fiel mir ein, dass ich nicht an meinen Vorsatz gedacht hatte. Aber oft habe ich gemerkt, dass ich bei anderen Freude ausgelöst habe. Eigentlich ein Vorsatz für alle Tage, nicht nur für die Fastenzeit...  

Irmgard Martin

 Bild: Gerlinde Rolwes, Idee und Text: Irmgard Martin

Tag 7 - 23. Februar

Bild: Gudrun Sinning
Bild: Gudrun Sinning

Fasten your seatbelt!“

Kürzlich im Flugzeug

die Aufforderung:

„Fasten your seatbelt!“

„Legen Sie Ihren Gurt an!“

 

Das englische Wort 'to fasten' heißt:

festmachen, befestigen,

auf etwas die Gedanken richten,

auf etwas Hoffnung setzen.

 

Woran mache ich mich fest?

Worauf richte ich meine Gedanken?

Worauf setze ich meine Hoffnung?

Was gibt meinem Leben Halt?

Gisela Baltes

Bild, Recherche, Fund und Auswahl: Gudrun Sinning

Tag 8 - 24. Februar 21

Bild: Internetfund Ausschnitt aus dem Misereor-Hungertuch 1976 - Jesus hängt am Lebensbaum
Bild: Internetfund Ausschnitt aus dem Misereor-Hungertuch 1976 - Jesus hängt am Lebensbaum

Ich war fast zwölf, als es mir das erste Mal begegnete: Das Hungertuch der Aktion Misereor - 1976, es ist lange her. Im Januar 1976 verlassen spa-nische Truppen die Provinz Spanisch-Sahara und beenden damit ihre Kolonialherrschaft. In Soweto in Südafrika stehen die Menschen gegen die Apartheid-Regierung auf. Portugal erhält den ersten demokratisch gewählten Präsidenten. Mao Zedong stirbt und in China endet mit seinem Tod die Kul-turrevolution.

1976, vor 45 Jahren, wird Hunger in der Welt in meiner Wahrnehmung erstmals ein öffentlich diskutiertes Thema. Und heute ist er immer noch da.

Und genau in diesem Heute mache ich mir Gedanken darüber, was ich fasten will. Wozu bin ich bereit? Eins habe ich mir vorgenommen und bisher durchgehalten: ich will sieben Wochen lang nichts online bestellen. Das tut meinem Haushaltsgeld gut, konzentriert mich auf das, was ich vor Ort bekomme und bewahrt mich vor tausenderlei Dingen, die bestellt, geliefert, ausgepackt und dann evtl. auch noch zurückgeschickt werden.

Was das erste Hungertuch damit zu tun? 1976 gab es noch kein Internet und kein Handy. Bestellt wurde per Bestellschein aus dem Katalog und die Lieferungen brauchten nicht 24 Stunden, sondern oftmals 14 Tage. Der Wocheneinkauf, der Wochenmarkt, gemeinsame Abende ohne Handy, Telefone mit einem Kabel dran, dass war üblich und in vielen Haushalten, auch bei uns, standen noch Schwarz-Weiß-Fernseher. Das Grauen in der Welt, ob in der Sahel-Zone, in Bolivien, Argentinien oder Südafrika, war nicht innerhalb von Minuten bei mir. Tageszeitungen waren brandaktuell und nicht schon 48 Stunden alt, wenn sie in unserem Briefkasten landeten.

Fasten war damals der Verzicht auf Süßigkeiten und vielleicht noch Fleisch und Alkohol. Das war alles. Schlicht, einfach und lange nicht so verwirrend wie heute. Manchmal frage ich mich, ob wir erst in diesen 45 Jahren seit 1976 unsere seelische Unschuld verloren haben.

Nun, ich habe mich festgelegt: Ich faste bei den Online-Bestellungen und versuche, jeden Tag ein Telefonat mit dem Festnetztelefon zu führen. Das wäre schon viel wert und erinnert mich dann hin und wieder an 1976 und das Hungertuch mit dem Leib Christi am Lebensbaum.

Dirk Kroker

Bild: Internetfund von Dirk Kroker, Text: Dirk Kroker

Tag 9 - 25. Februar 21

Fastenzeit – kann anstecken.

Bei mir selbst hat es noch keiner geschafft, mich mit dem Wunsch zu fasten, anzustecken. Darüber berichtete ich ja bereits. Dass nun ausgerechnet ich es schaffen würde, jemanden damit zu infizieren, erfreut mich umso mehr. Nun, sie gehört zwar nicht in die Johannes-kirchengemeinde Alheim, und Texte ver-fassen mag sie nicht, aber sie erlaubte mir, über ihre erste Fastenzeit zu berichten.

 

Meiner Schwester Ute ging es wie mir: Fasten ist, was andere machen. Dann kam die kleine Schwester an und schickte ihr einfach mal den Link zum Fastenkalender ihrer Gemeinde. So begann auch ihr Brain zu stormen. Sagt man heute doch so, wenn man anfängt, über etwas nachzudenken oder?

Na egal. Jedenfalls machte Ute sich dann Gedanken darüber, was sie in der Fastenzeit anders machen könne. Es heißt ja, dass man, wenn man krank ist, gut aufpassen muss. Nicht für jeden ist das eigentliche Fasten sinnvoll. Doch auch sie hat für sich etwas gefunden, was sie machen kann und auch möchte. Sie wird in der Fastenzeit nach 20:00 Uhr nichts mehr essen.

Gar nicht so einfach. Wie gern setzt sich doch der innere Schweinehund gerade abends auf die Schulter und flüstert einem zu: „Geh ruhig an den Kühlschrank - oder an den Schnuckschrank (für die Nichthessen*innen: Schnuck = Süßigkeiten), da liegen lauter feine Leckereien für dich drin. Es ist dunkel, da sieht es ja eh keiner.“ Tja, der hat aber nun gelitten – der Schweinehund. Auf ihn wird Ute 40 Tage lang nicht hören.

Gaby Kirchner für Ute Fässler 

Bild: Internetfund Text: Gaby Kirchner

 

Tag 10 - 26. Februar 21

Bild: Rachel Claire www.pexels.de
Bild: Rachel Claire www.pexels.de

Das Leben verändern, ihm eine neue Richtung geben - nicht nur in der Fastenzeit.

 

Das tun etliche Menschen - und es werden mehr - die ihr Leben verändern, indem sie ihre Essgewohnheiten um-stellen und sich vegetarisch oder vegan ernähren. Oh Mann, werden jetzt viel-leicht einige sagen, jetzt fängt die auch noch damit an! 🤦️ Diese Menschen haben sich aus verschiedenen Gründen dafür entschieden, z.B. für den Klimaschutz, gegen Massentierhaltung usw.

 

Ich selbst konnte mich bisher nicht dazu entschließen, diese Richtung einzu-schlagen. Vielleicht liegt der Grund darin, dass ich in einer Nebenerwerbs-landwirtschaft groß geworden bin, und es da ganz selbstverständlich war, Schweine zu halten und zu verwursten. Außerdem fällt es mir im jetzt fortgeschrittenen Alter schwer, von liebgewordenen Gewohnheiten Abschied zu nehmen. 

Ich akzeptiere aber, wenn Menschen das anders sehen und sich dem entsprechend anders ernähren.

Was mir nicht gefällt, das ist, wenn den Vegetariern oder Veganern gegenüber abwertende Bemerkungen gemacht werden oder man sie mit einem mitleidigem Blick oder müden Lächeln bedenkt. Soll doch jeder das tun und essen dürfen, was er für richtig hält.

Vielleicht wäre es ja eine Überlegung wert, beim nächsten Fest das von der Kirchengemeinde nach Corona ausgerichtet wird, auch mal eine fleischlose Alternative anzubieten? Damit sich alle eingeladen fühlen.

Wobei Pommes ja schon mal ein Anfang sind......😉

Irmgard Martin

Bild: Internetfund bei pexels.de, Idee und Text: Irmargd Martin

 

Tag 11 - 27. Februar 21

Loslassen

Loslassen was ich nicht brauche:
meinen Egoismus
meine Selbstherrlichkeit,
Vorurteile und Rechthaberei
Angst, Unsicherheit, Misstrauen
Kummer und Probleme,
Ärger, Aggressionen,
meinen Stress,
meine Termine,
meine Unentbehrlichkeit.

 

Loslassen, was mich hindert:
meine Gleichgültigkeit
meine Gewohnheiten
festgefahrene Meinungen
meine Abhängigkeiten

 

Loslassen, wen ich behindere:

durch meine Hilfe hilflos mache,

durch meine Liebe unfrei mache,
durch meine Ansprüche überfordere,
auf das Bild festlege,
das ich mir von ihm gemacht habe.

 

Loslassen, einfach so …….

 

© Gisela Balte

Bild, Idee, Recherche und Fund: Gudrun Sinning

Tag 12 - 28. Februar 21

Bild: Kalenderfund von Doris Heymann-Pfetzing
Bild: Kalenderfund von Doris Heymann-Pfetzing

Wünschenswert

Wie wäre es, wenn ich es schaffen würde, sieben Wochen lang nicht mich selbst zu beweihräuchern, sondern meine Gedanken den Menschen um mich herum widme? Wenn ich mich fragen würde, was ich ihnen Gutes tun kann? Wenn ich mich darauf besinne, dass Gott mir seine Liebe schenkt, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute? Und ich darüber nachdenke, wie ich es ihm danke?

 

Wie wäre es, wenn ich mich öffne wie die Blumen sich den Strahlen der Sonne öffnen und ihre Schönheit entfalten zum Lobe ihres Schöpfers?

Ja, ich möchte mich auch öffnen und Gottes Liebe in mich aufnehmen, um sie an andere Menschen weiterzugeben, dass sie nicht meine Schönheit erkennen, sondern die meines Schöpfers. Er hat mich gemacht, und nicht ich selbst, zum Lobe seiner Herrlichkeit. Was ich bin und kann, das ist allein sein Verdienst.

 

Es wäre schön und wünschenswert, wenn es nicht nur sieben Wochen klappen würde, sondern auch danach so weiter geht. Möge Gott mir die Kraft dazu schenken, das ist meine Bitte an ihn.

 

Doris Heymann-Pfetzing

Bildfund, Idee und Text: Doris Heymann-Pfetzing

 

Tag 13 - 1. März 21