Satzung Förderkreis "Sanierung der Evangelischen Kirche Oberellenbach"


Satzung Förderkreis „Sanierung der Evangelischen Kirche Oberellenbach“

 

 

Präambel

 

Der Auftrag der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ist in der Präambel der Grundordnung bestimmt:

 

„Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist gerufen zum Dienst am Evangelium von Jesus Christus, das in der Botschaft der Heiligen Schrift gegeben und im Bekenntnis der Reformation bezeugt ist.“

 

Nach Artikel 8 der Grundordnung geschieht dieser Dienst vornehmlich  in der Kirchgemeinde. Zur Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde Oberellenbach in ihrer Verantwortung für das Gebäude der Kirche in Oberellenbach wird ein Förderkreis gebildet.

 

 

 

§ 1 -Zweck des Förderkreises-

 

Zweck des Förderkreises ist es, Menschen im Wirkungskreis der Kirchengemeinde für die Sanierung des Kirchengebäudes zu interessieren und für eine ideelle und finanzielle Förderung dieses Vorhabens zu gewinnen.

 

 

§ 2 -Rechtsstatus des Förderkreises-

 

Der Förderkreis ist eine rechtlich unselbständige Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Oberellenbach.

 

Für die Zwecke des Förderkreises aufgebrachte Mittel sind für die in § 1 genannten Aufgaben der Kirchengemeinde zweckgebundene Sondermittel, die nur nach Maßgabe dieser Satzung verwandt werden dürfen.

 

Für die Verwaltung sowie die Kassen- und Rechnungsführung der Sondermittel gelten die für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck maßgeblichen Kirchengesetze und Verwaltungsvorschriften.

 

 

§ 3 -Mitwirkungsberechtigte im Förderkreis-

 

Mitwirkungsberechtigt im Förderkreis ist jede natürliche oder juristische Person, die innerhalb eines Kalenderjahres mindestens € 24,00 für den in § 1 genannten Zweck spendet.

 

 

§ 4 -Förderkreisversammlung-

 

Die Mitwirkungsberechtigten nach § 3 werden jährlich mindestens einmal vom vorsitzenden Mitglied des Kirchenvorstandes zu einer Förderkreisversammlung einberufen.

 

Der Kirchenvorstand berichtet der Förderkreisversammlung über die neueste Entwicklung des geförderten Zweckes, die weiteren Planungen in diesem Bereich und die Verwendung der Förderkreismittel.

 

 

 

 

§ 5 -Förderkreissprecher-

 

Die Förderkreisversammlung wählt aus ihrer Mitte einen/eine Förderkreissprecher/in und seine Stellvertretung für die Dauer von zwei Jahren. Diese sind in der Zeit zwischen den Versammlungen die Ansprechpartner des Kirchenvorstandes in Angelegenheiten des Förderkreises.

 

Sie können in Angelegenheiten betreffend den geförderten Zweck beratend zu Kirchenvorstandssitzungen eingeladen werden.

 

Sie sollen über neue Entwicklungen im geförderten Bereich durch den Kirchenvorstand frühzeitig informiert werden.

 

Sie sind berechtigt, Anträge im geförderten Bereich an den Kirchenvorstand zu stellen.

 

Die Förderkreissprecher können aus besonderem, zu benennendem Grund gemeinsam die Einberufung einer außerordentlichen Förderkreisversammlung beim Kirchenvorstand beantragen, wenn dieser Antrag von mindestens 30 v. H. der Mitwirkungsberechtigten unterstützt wird.

 

Die Förderkreissprecher berichten der Förderkreisversammlung regelmäßig über ihre Tätigkeit.

 

 

§ 6 -Geschäftsordnung der Förderkreisversammlung-

 

Den Vorsitz in der Förderkreisversammlung führt das vorsitzende Mitglied des Kirchenvorstandes.

 

Die Förderkreisversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Berechtigten beschlussfähig.

 

Bei Beschlussfassungen entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmen.

 

Über die Förderkreisversammlung wird von einem aus ihrer Mitte berufenen Protokollführer/in ein Beschlussprotokoll geführt, das von dem/der Protokollführer/in und vom Vorsitzenden der Förderkreisversammlung zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 7 -Verwaltung und Verwendung der Förderkreismittel-

 

Zur Verwaltung der Förderkreismittel wird mit Genehmigung des Landeskirchenamtes eine Sonderkasse eingerichtet, die vom Kastenmeister der Kirchengemeinde oder einer bevollmächtigten Person geführt und jährlich mindestens einmal mit Genehmigung des Kirchenkreisvorstandes des Kirchenkreises Rotenburg vom Kirchenkreisamt Bad Hersfeld geprüft wird.

 

Über die Verwendung der Förderkreismittel entscheidet der Kirchenvorstand unter Beachtung der Zweckbindung. Bei seiner Entscheidung soll er Anregungen der Förderkreisversammlung nach Möglichkeit berücksichtigen.

 

§ 8 -Inkrafttreten-

 

Diese Satzung tritt mit der Genehmigung durch das Landeskirchenamt am Tag nach der Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft.