Seit dem letzten Bericht hat es zwei Sitzungen gegeben, eine am 06.06. und eine am 05.09.

In der ersten dieser beiden Sitzungen wurde zunächst beschlossen, dass die vor der Vereinigung zur Johanneskirchengemeinde erzielten freiwilligen Rücklagen der einzelnen Dörfer außer Oberellenbach zu zweckbestimmten Rücklagen für die Kirchen und Liegenschaften umgewandelt werden. Dadurch können die Ortskirchenausschüsse bei Reparaturen oder Anschaffungen rund um die Kirchen deutlich einfacher handeln. In Oberellenbach wird das angesparte Geld für eventuelle Anforderungen im Zuge der noch ausstehenden beiden Bauabschnitte zurück gehalten.

Darüber hinaus ergab sich das Problem, dass der Rasenmäher der Kirche Oberellenbach zum wiederholten Male in Reparatur musste und gleichzeitig nicht abzusehen ist, ob und wann der Ausgleich der Außenanlagen vorgenommen wird, der aufgrund der freiliegenden Fundamente noch kommen muss. Daher beschloss der Kirchenvorstand, zunächst auf eine Neuanschaffung zu verzichten und die Arbeiten an die Firma Kopschitz zu vergeben, die bereits in Sterkelshausen die Rasenpflege erledigt.

Den letzten und größten Teil nahm der Austausch über die weitere Gottesdienstplanung und die Gestaltung der in Vorbereitung befindlichen Kooperationsräume ein. Es ist natürlich ein schwieriges Thema, weil viele Fragen und Blickwinkel dabei bedacht werden müssen. Der Austausch war sehr rege und intensiv. Die weiterführenden Beschlüsse wurden aber auf die nächste Sitzung verschoben.

Am 05.09. traf sich der Kirchenvorstand nach der Sommerpause wieder. Zunächst wurde dem Förderkreisvorstand, der als ein Unterausschuss des Kirchenvorstandes viele Jahre gearbeitet hat, der Dank des Kirchenvorstandes ausgesprochen. In Vertretung für den Vorstand war Volker Nöding zu dieser Sitzung eingeladen. Anschließend beschloss der KV einstimmig die Entpflichtung dieses Gremiums. Ein offizieller Dank ist für den Einweihungsgottesdienst der Kirche Oberellenbach vorgesehen.

Danach berichtete Pfarrer Dirk Kroker über das Ergebnis der Umfrage zu den Gottesdienstzeiten am Totensonntag. Dabei kristallisierte sich heraus, dass vier Stimmzettel für die Lösung „Zwei Gottesdienste am Sonntagvormittag und zwei am Sonntagnachmittag“ votierten. 27 stimmten für die Variante 2, zwei Gottesdienste am Sonntagvormittag und zwei am Sonntagabend. Für die Möglichkeit, die Gottesdienste auf Samstagabend und Sonntagvormittag aufzuteilen, stimmten 5 und alle Gottesdienste am Sonntagvormittag, womit also zwei parallel liegen, stimmten 19. Mit Blick auf auswärtige Angehörige von Verstorbenen, die sich ja nicht an der Abstimmung beteiligen konnten, entschied sich der Kirchenvorstand mehrheitlich dafür, dass ab sofort wieder alle Gottesdienste am Totensonntag mit Abendmahl am Vormittag gefeiert werden.

Im weiteren Verlauf wurde die Frage besprochen, ob es sinnvoll ist, weiterhin vier Gottesdienste an jedem normalen Sonntag anzubieten oder ob nur drei Gottesdienste stattfinden sollen, wobei rotierend eine Gemeinde dann keinen Gottesdienst hat. Bei diesem zweiten Modell würde dann das bisherige Sommermodell mit zwei Gottesdiensten sonntags wegfallen. Einigkeit herrschte darüber, dass die bisherigen gemeinsamen Gottesdienste nicht gekürzt werden sollten und dass die Feiertagsregelung Weihnachten, Silvester, Ostern, Pfingsten, Erntedank, Volkstrauertag und Totensonntag davon unberührt bleiben soll. Auch in dieser Frage entschied sich der KV mehrheitlich und zwar für das Dreiersystem. Wir bitten Sie daher, bis sich das System eingespielt hat, ab Beginn des neuen Jahres besonders auf die Gottesdienstpläne zu achten. Wenn Sie gerne an dem Sonntag, an dem in Ihrem Ort kein Gottesdienst ist, kommen würden, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt oder einen Kirchenvorsteher.

Der nächste Punkt befasste sich kurz mit der Aktion „Ich zeig dir meine Kirche…“ Der KV stimmte zu, dass Pfarrer Kroker versuchen kann, eine solche Projektgruppe ins Leben zu rufen.

Die letzten drei Tagesordnungspunkte beschäftigten sich mit Informationen zu den Kooperationsräumen, dem Ist-Stand der verschiedenen Baumaßnahmen und dem freiwilligen Kirchgeld. Da die Datenbank der Landeskirche zur Zeit nicht korrekt funktioniert wurde beschlossen, die Spendenbrief in den einzelnen Dörfern dieses Mal über die Gemeindebriefe zu verteilen.

Die nächste KV-Sitzung wurde auf Mittwoch, den 11. Oktober festgelegt.

Pfarrer Dirk Kroker, Vorsitzender Kirchenvorstand