Johanneskirchengemeinde Alheim


Datenschutz

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Datenschutz wird in diesen Zeiten groß geschrieben. Darum finden Sie auch Hier unsere Datenschutzerklärung, die wir auf Basis der Vorlage der EKD erstellt haben.

Für den Kirchenvorstand der ev. Johanneskirchengemeinde

Dirk Kroker


Aktuelles

Liebe Besucherin, lieber Besucher auf unserer Webside,

Sie befinden sich auf der Internetseite der evangelischen Johanneskirchengemeinde Alheim, die aus den Dörfern Niederellenbach, Oberellenbach, Sterkelshausen und Licherode besteht.

Außerdem gehören wir neben der reformierten Kirchengemeinde Heinebach und der evangelischen Kirchengemeinde Gudegrund-Alheim zum Kirchspiel Alheim. Dieses ist Teil des Kooperationsraumes Rotenburg-Alheim und des Kirchenkreises Hersfeld-Rotenburg.

Daher herzlich willkommen auf unseren Seiten.


AUf dem Laufenden Bleiben

Um auf dem Laufenden zu bleiben boten sich in früheren Zeiten Newsletter an. Doch Newsletter sind bei einer doch eher einfachen Internetseite wie der unsrigen technisch nicht ganz einfach zu integrieren. Daher bieten wir allen Interessierten an, sich in eine WhatsApp-Gruppe mit dem Titel Johanneskirche Alheim aufnehmen zu lassen. Dazu senden Sie mir am besten über den Link Kontakt eine Email mit Ihrer Handynummer und ich nehme Sie völlig unkompliziert in diese Gruppe auf. Schon sind Sie bei allen Aktualitäten auf dem Laufenden.

Wenn Sie meine Handynummer schon haben, können Sie mir gerne auch dorthin eine Nachricht schicken.

Ich informiere dann auf diesem Weg über Gottesdienste, Andachten, Feste, Veranstaltungen etc. ich hoffe, viele machen dabei mit.

 


Gottesdienst zum Hierlesen und mitnehmen

Liebe Leserin, lieber Leser,

an dieser Stelle finden Sie von nun an fortlaufend für alle Sonn- und Feiertage einen Gottesdienst bzw. eine Predigt zum Nachlesen, der auch als Druckversion in unseren Kirchen ausliegt. Und weil manches seine Aktualität nicht verlieren mag, löschen wir sie nicht einfach, wenn der nächste Sonn- oder Feiertag da ist, sondern speichern sie unter "Gottesdienst zum Mitnehmen" ab. Ein Klick und Sie können alle in unserer Gemeinde in diesen Corona-Zeiten veröffentlichten Predigten nachlesen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Freude und Glaube, Hoffnung und Zuversicht in diesen Zeilen finden.

Außerdem noch ein Hinweis: Auf Facebook und Youtube finden Sie unter dem Stichwort Kirchenkreis Hersfeld täglich eine neue Videoandacht. Das mag sich auch lohnen. Vielleicht kann der Enkel der Oma ja mal was zeigen.

Und Bitte Bleiben Sie Gesund

Ihr Pfarrer Dirk Kroker

29.03.2020

 

 „Haltet durch im Leide, haltet zusammen in Trübsal!“

 

Gottesdienst to go zu Hebräer 13, 12-14

 

Am 29. März 2020, dem Sonntag Judika

 

Von Dirk Kroker

 

 Hebr 13, 12-14:

Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor.

 

So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.

 

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

 

 Psalm 43, 1-5

 

Schaffe mir Recht, Gott, und führe meine Sache wider das treulose Volk.

 

Errette mich von den falschen und bösen Leuten!

 

Denn du bist der Gott meiner Stärke.

 

Warum hast du mich verstoßen?

 

Warum muss ich so traurig gehen,

 

wenn mein Feind mich drängt?

 

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten

 

und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,

 

dass ich hineingehe zum Altar Gottes,

 

zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,

 

und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.

 

Was betrübst du dich, meine Seele,

 

und bist so unruhig in mir?

 

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,

 

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

 

Schaffe mir Recht, Gott, und führe meine Sache wider das treulose Volk.

 

 

 

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Gemeinde

 

 

Halten, festhalten, zusammenhalten, durchhalten, das sind die Schlagwörter für diesen sechsten Sonntag der Passionszeit und den dritten Sonntag ohne regulären Gottesdienst.

 

 

Mittlerweile rufen uns die Glocken jeden Sonntag um 10:30 Uhr und jeden Tag um 19:30 Uhr zum gemeinsamen Gebet, auch wenn wir uns nicht sehen und nicht hören. Wir sitzen in unseren Wohnzimmern und Küchen, machen die Fenster einen Spalt auf, damit wir besser hören, was die Glocken zu sagen haben. Und wir werden konfrontiert mit der Aufforderung, vor das Tor zu treten, um Jesus zu folgen.

 

 

Kurz bevor ich diese Zeilen schrieb, las ich folgende Meldung: Zahl der Infektionen weltweit auf mehr als 600.000 gestiegen. Nun, könnte man ein wenig zynisch denken, was sind denn 600.000, wenn doch auf unserer Erde fast 8.000.000.000 leben, in Worten acht Milliarden Menschen. Denn schon rufen die ersten danach, die "Einschränkungen zum Schutz der Nächsten" zu lockern oder sogar ganz aufzuheben. Von Durchhaltewille oder Rücksichtnahme auf andere keine Spur.

 

Wo ist meine Position? Wo zeige ich Flagge? Aufheben der Einschränkungen und der Natur ihren freien Lauf lassen, wohl wissend, dass dann in relativ kurzer Zeit viele Alte, Kranke, Vorgeschädigte sterben werden? Oder doch lieber mich geduldig in meinem Wohnzimmer oder meiner Küche auf das Glockengeläut konzentrieren, wohl wissend ich bin nicht alleine?

 

Es ist der sechste Passionssonntag. Noch eine Woche und dann beginnt mit dem Einzug in Jerusalem die Karwoche, der Höhepunkt des Leidens Jesu. Noch sind die Jünger zweifelnd unterwegs. „Was der nur redet“, denken sie. „Ihm wird schon nichts passieren“, raunen sie sich gegenseitig zu. „Er ist ein Pessimist“, sagt einer laut. Doch Jesus weiß sicher, was da auf ihn zukommt, welches Leid auf ihn wartet.

 

Wir wissen es nicht in unseren Küchen und unseren Wohnzimmern, aber wir hören auf das vertraute Läuten der Glocken und hoffen darauf, dass dieser Kelch an uns vorübergehe, da draußen vor dem Tor, wo so viel Geschrei und Gejammer ist. Viele von uns sammeln sich im Gebet, öffnen Fenster und Türen, manche treten auch vor die Tür und fühlen sich vereint mit allen anderen, die ebenfalls zu dieser Gemeinschaft der Christen hören.

 

Die Hoffnung liegt in diesen Worten. Wir sind mutig genug, aus dem Lager heraus zu treten. Wir outen uns. Wir wollen zeigen, dass wir nicht alleine sind. In unseren Kirchen sehe ich jeden Morgen, wenn ich meine Runde durch die Gemeinde fahre, neue Zettel und Steine auf den Altären. Menschen legen ihre Sorgen und ihr Leid Gott zu Füßen, in Worten und in Symbolen. Von den „Gottesdiensten to go“ vom letzten Sonntag sind kaum noch welche da. Nicht dass so viele Menschen gekommen wären, nein, aber immer öfter kommen Menschen, die anderen Menschen Gottesdienste mitnehmen.

 

Und dann kommt einfach mal so ein Anruf zwischendurch: Herr Pfarrer, herzlichen Dank für diesen Gottesdienst. Er hat mir gut getan. Und dann merke ich, wie manche aus dem Lager heraustreten, die frohe Botschaft verteilen, Menschen daran erinnern, dass sie nicht alleine sind.

 

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Diese Stadt bei Gott, dass, was wir als Reich Gottes bezeichnen, es zeichnet sich gerade hier und jetzt ab. Auf einmal merken wir beim Öffnen des Briefkastens wie dicht diese Glaubensgemeinschaft ist. Himmlische Hoffnung zeigt sich ganz pragmatisch in liebevollen Gedanken in meinem Briefkasten.

 

Jesus war nicht alleine auf dem Weg nach Golgatha. Zumindest bis zum Garten Gethsemane waren alle Jünger dabei und oben, unter dem Kreuz, im Angesicht der Schmach standen die Frauen und Johannes, der Jünger, den Jesus liebte. Eine kleine Keimzelle dessen was wir heute erleben.

 

Wenn Ihnen das Dach auf den Kopf fällt, wenn Sie sich alleine fühlen, aber sicherheitshalber lieber nicht vor die Tür, sondern nur vor Ihr Lager treten wollen, dann rufen Sie an, bei mir, bei der Nachbarin, bei der Verwandtschaft. Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht alleine sind, auch wenn es den Anschein haben mag. Denn niemand ist alleine. Wir alle haben jemanden, der zu uns gehört, der uns zuhört.

 

Gemeinsam werden wir uns halten und festhalten, gemeinsam werden wir zusammenhalten und durchhalten. Gott schenkt uns die Kraft dafür. Amen

 

 

 

Fürbittgebet von unserer Bischöfin, Frau Dr. Hofmann:

 

Lebendiger Gott, wir bitten dich für alle Menschen, die in diesen Tagen von Sorgen und Angst gequält sind:

 

sei du ihnen nahe, schenk ihnen Gelassenheit und Vertrauen auf dich.

 

Wir bitten dich für alle, die unter Einsamkeit leiden, weil sie zuhause bleiben müssen und keiner zu Besuch kommt:

 

schenk ihnen Menschen, die auf andere Weise zeigen, dass sie da sind und sich kümmern.

 

Wir bitten dich für alle, die krank sind: behüte und begleite sie, sei ihnen nahe in schwierigen Momenten und stärke sie im Ringen um ihre Gesundheit.

 

Wir bitten dich für alle, die sich um Kranke kümmern: gib ihnen Kraft für ihren Dienst und bewahre sie vor Ansteckung.

 

Wir bitten dich für alle, die Verantwortung tragen und jetzt schwierige Entscheidungen treffen müssen: schenk ihnen Besonnenheit, Augenmaß und Mut.

 

Gott, wir bitten dich auch für alle, die jetzt nicht in einem sicheren Zuhause und gut versorgt sind, die auf der Flucht sind oder auf der Straße leben, die keine Krankenversicherung oder keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben:

 

hilf uns, sie und ihr Leiden nicht zu vergessen, und lass uns Wege zur Hilfe für sie finden.

 

Gott, du bewahrst uns im Leben und im Sterben. Dir vertrauen wir uns und unsere Lieben an. Bleibe bei uns. Amen.

 

Segen

 

Der Herr segne uns und behüte uns.

 

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

 

Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen.

 

 


Gottesdienste und Andachten

Wie sicher bekannt sind deutschlandweit alle größeren Veranstaltungen gestrichen worden. Das bedeutet für uns, dass bis einschließlich 26. April keine Gottesdienste und Andachten in unserer Gemeinde stattfinden können! Haben Sie aber das Bedürfnis nach einem stillen Moment, sind Sie herzlich eingeladen, eine unserer vier Kirchen aufzusuchen. Die Kirchen in Oberellenbach, Sterkelshausen und Licherode werden täglich von etwa 09:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr geöffnet. Die Kirche in Niederellenbach ist 24 Stunden am Tag offen.

In allen Kirchen finden Sie folgendes vor:

1. Kleine Zettel zum Niederschreiben Ihrer eigenen Sorgen. Diese Zettel können zusammen mit einem Stein als Symbol für die abgelegten Sorgen Gott zu Füßen auf den Altar gelegt werden.

2. Solange der Vorrat reicht einen "Gottesdienst to go". Sie können ihn selbstverständlich in der Kirche lesen, mitnehmen und zuhause lesen, ihn weiterreichen oder auf dieser Seite weiter oben lesen.

3. Ausreichende Gemeindebriefe, die Sie ebenfalls mitnehmen und  weitergeben dürfen.

4. Texte als Anregung zum Lesen und Beten.

So weit möglich fährt Pfarrer Dirk Kroker jeden Morgen eine Runde durch die Dörfer, um die Kirchen zu öffnen. Dabei steht er selbstverständlich auch für Gespräche am Gartenzaun oder Straßenrand zur Verfügung.  Daher kann er sich unter Umständen in Licherode und Niederellenbach auch verspäten. Abends werden die Kirchen ab sofort von Kirchenvorstehern und Küstern abgeschlossen.

Sollten Sie darüber hinaus das Bedürfnis haben, ein Gespräch zu führen, so können Sie mit ihm Kontakt aufnehmen und einen Termin vereinbaren, unabhängig vom Ort. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Die Kontaktdaten lauten:

Dirk Kroker

Zum Ried 6

36211 Alheim-Oberellenbach

Tel.: 05664/1628

Mobil: 0173/9937603

Email: pfarramt.oberellenbach@ekkw.de

Außerdem können Sie sich auch über das Kontaktformular auf dieser Onlineseite bei ihm melden. Auch Entragungen im Gästebuch werden an das Pfarramt weiter geleitet.


Kindergottesdienste

Auch die Kindergottesdienste sind vorerst Corona zum Opfer gefallen. Wenn Sie für Ihr Kind Anregungen suchen, um mit ihm über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen, können Sie sich ebenfalls an das Pfarramt, aber auch an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kindergottesdienste wenden. Die Kontaktdaten finden Sie vor allem im Gemeindebrief oder können Sie über das Pfarramt erfragen.


Aktuelles aus dem ersten gemeinsamen  Konfirmandenjahrgang des Kirchspiels Alheim

Es ist schon eine fitte Truppe, die Konfirmandinnen und Konfirmanden des aktuellen Hauptkonfirmandenjahrgangs. Wie gerne wären sie in diesen Tagen auf Konferfreizeit gefahren, hätten mit dem Gespräch mit den KirchenvorsteherInnen und dem Vorstellungsgottesdienst die letzten Hürden genommen, um dann Ende April bis Mitte Mai konfirmiert zu werden.

Doch zur Zeit ist noch unklar, wann die Konfirmation stattfinden wird. Da keiner die Entwicklung kennt, sind alle Zukunftsprognosen schwierig. Wenn Sie an diese Jugendlichen denken, dann schicken Sie doch bitte mal ein Stoßgebet, damit diese erleben dürfen, dass ihr Wunsch nach Konfirmation in Erfüllung geht.


Gruppen und Kreise

So weh es auch tut, aber in der Tat: Alles ist abgesagt. Alle Gruppen und Kreise, Männertreff und Frauenkreis, Kirchenchor und Band "the crazy church", Friedensandachten, Gottesdienste und Kindergottesdienste bis hin zu den Kirchenvorstandssitzungen sind abgesagt. Wir müssen einfach abwarten, wie die weitere Entwicklung ist. Voraussichtlich erst in ein paar Wochen können wir seriöse Angaben darüber machen, wann es wieder weiter geht. Bis dahin besuchen Sie unsere offenen Kirchen, halten Sie Kontakt zum Pfarrer, zu den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und untereinander. Lassen Sie uns Telefonketten, Emailverteiler und anderes einrichten. Wir, die wir in dieser Kirchengemeinde ehren- und hauptamtlich arbeiten, werden versuchen, ein Bindeglied zu sein.

Mit herzlichen Grüßen

 

Dirk Kroker, Pfarrer