Johanneskirchengemeinde Alheim


Datenschutz

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Datenschutz wird in diesen Zeiten groß geschrieben. Darum finden Sie auch Hier unsere Datenschutzerklärung, die wir auf Basis der Vorlage der EKD erstellt haben.

Alle Texte auf diesen Seiten, die nicht namentlich gekennzeichnet sind, stammen von Pfarrer Dirk Kroker. Das Gleiche gilt auch für die Bilder. Wir weisen daraufhin, dass alle eingestellten Bilder und Texte urheberrechtlich geschützt sind. Falls Sie etwas davon verwenden wollen, wenden Sie sich bitte an Pfarrer Dirk Kroker, Telf. 05664/1628, Email pfarramt.oberellenbach@ekkw.de .

Für den Kirchenvorstand der ev. Johanneskirchengemeinde

Dirk Kroker


Aktuelles

Liebe Besucherin, lieber Besucher auf unserer Webside,

Sie befinden sich auf der Internetseite der evangelischen Johanneskirchengemeinde Alheim, die aus den Dörfern Niederellenbach, Oberellenbach, Sterkelshausen und Licherode besteht.

Außerdem gehören wir neben der reformierten Kirchengemeinde Heinebach und der evangelischen Kirchengemeinde Gudegrund-Alheim zum Kirchspiel Alheim. Dieses ist Teil des Kooperationsraumes Rotenburg-Alheim und des Kirchenkreises Hersfeld-Rotenburg.

Wir bitten ausdrücklich darum, bei jedem Ihrer Besuche auf dieser Seite bis ganz nach unten zu scrollen, da sich gerade in diesen Zeiten vor allem bei den Gottesdiensten, aber auch bei Konfirmanden, Gruppen und Kreisen immer wieder Kleinigkeiten ändern können.

Daher herzlich willkommen auf unseren Seiten. Finden Sie spannendes, interessantes und vielleicht sogar neues.

Pfarrer Dirk Kroker


EG+ im Kirchenkreis kurz vor Corona

Auch wenn es kaum zu glauben ist, es gab auch eine Zeit vor Corona. Am 29. Februar diesen Jahres, also zwei Wochen bevor uns alles einschließlich dem Singen untersagt wurde, fand auf Kirchenkreisebene zum EG+ ein Tag in Heringen statt. An diesem Tag nahm auch Irmgard Martin aus unserer Gemeinde teil. Hier ihr exklusiver Bericht, der es leider wegen eines Versehens nicht in dem Gemeindebrief geschafft hat. Aber wir wollen ihn niemandem vorenthalten. Daher steht er nun hier:

29.  Februar 2020  -  Egplus-Tag in Heringen

 

Für diesen „besonderen„ Tag hatte der neugebildete Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg eingeladen, um das Egplus kennen zu lernen. Kantoren, Pfarrer und Ehrenamtliche hatten sich für die Betreueng verschiedener Workshops zur Verfügung gestellt.

 

Zum Beginn um 13.00 Uhr hatten sich ca. 100 Teilnehmer/innen in Heringen eingefunden.

 

Aus Oberellenbach hatten wir uns zu zweit auf den Weg gemacht, um dabei zu sein und stellten erfreut fest, dass auch der Gudegrund vertreten war.

 

Der größte Teil der Anwesenden hatte sich für das Singen entschieden, gefolgt von der Bläserbegleitung und einigen, die die Begleitung mit Orgel, Gitarre, Flöte sowie Bandbegleitung gewählt hatten.

 

So wurde dann, nach Einstimmung durch eine Harfen-Gruppe aus Heringen, geübt bis 16.00 Uhr. Wir Oberellenbacher stellten dabei fest, dass uns schon viele Lieder bekannt waren. Was dafür spricht, dass das Egplus in unseren Gottesdiensten oft genutzt wird.

 

Nach einer ausgiebigen Pause mit gutem Kaffee und leckerem Kuchen ging es in der Stadtkirche Heringen weiter. Dort hatten alle Gruppen Gelegenheit zum Proben für den bevorstehenden Gottesdienst.

 

Und so wurde dann um 18.00 Uhr ein sehr musikalischer Gottesdienst mit Pfarrer Waap und allen Teilnehmern gefeiert.

 

Die Anzahl der Gottesdienstbesucher hielt sich in Grenzen, was ich sehr schade fand. Gefreut hat es mich dann aber sehr, unter ihnen bekannte Gesichter aus Heinebach zu sehen, die sich auf den Weg nach Heringen aufgemacht hatten.

 

Um 19.30 Uhr ging der Gottesdienst nach einem Segenslied und dem Segen von Pfr.Waap zu Ende.

 

Es war ein schöner Tag und es hat ganz viel Spaß gemacht, mit so vielen Menschen und einer tollen Begleitung zusammen zu singen!

 

 

 

Irmgard Martin

Und nun hoffen wir, dass auch wir irgendwann wieder gemeinsam singen dürfen. Bis dahin müssen wir uns mit Sologesang und Musik von der Orgel begnügen. Aber wir setzen darauf, dass die möglichen Sitzplätze in unseren Gottesdiensten ausgenutzt werden.


AUF DEM LAUFENDEN BLEIBEN

Die ersten Gottesdienste haben an Himmelfahrt und Pfingsten stattgefunden. Die Bauarbeiten in Oberellenbach haben begonnen. So verändert sich eins nach dem anderen. Manchmal sind die Planungen in Gemeindebrief oder Alheimer Nachrichten zügig überholt. Darum bieten wir allen Interessierten in WhatsApp- und Threema eine Gruppe mit dem Titel "Johanneskirche Alheim" an. Wenn Sie auf diesem Weg die aktuellsten Informationen erhalten möchten, senden Sie am besten über den Link Kontakt eine Email mit Ihrer Handynummer und Sie werden völlig unkompliziert in diese Gruppe aufgenommen. Schon sind Sie bei allen Aktualitäten auf dem Laufenden und wissen vor allem ganz konkret, wann was in unseren Kirchen passiert.

Sie können aber auch direkt eine Nachricht an meine Handynummer 0173/9937603 schicken. Dann erhalten Sie alle aktuellen Informationen zu Gottesdiensten, Andachten, Feste, Veranstaltungen, Gruppen und Kreise.

Pfarrer Dirk Kroker

 


Gottesdienst zum Besuchen, zum Hierlesen und Mitnehmen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gottesdienste sind nun wieder möglich. Das ist schön. Darum finden sie an dieser Stelle von nun an wieder den aktuellen Gottesdienstplan, aber auch fortlaufend für alle Sonn- und Feiertage einen Gottesdienst bzw. eine Predigt zum Nachlesen, der auch als Druckversion in unseren Kirchen ausliegt. Der Gottesdienstplan wird der derzeitigen Situation immer wieder aktuell angepasst und die ausgelegten Gottesdienste der vorhergehenden Wochen finden Sie unter dem Link "Gottesdienst zum Mitnehmen". Ein Klick und Sie können alle in unserer Gemeinde in diesen Corona-Zeiten veröffentlichten Predigten nachlesen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Freude und Glaube, Hoffnung und Zuversicht in diesen Zeilen finden.

Für die "analogen" Gottesdienste gelten bis auf weiteres die aktuellen Regeln: Maskenpflicht, Abstandsregel, Anwesenheitsliste, und die Möglichkeit zur Händedesinfektion! Außerdem wird es nach wie vor keinen Gesang geben, auch wenn uns das noch so schwer fällt.

Das Angebot der Gottesdienste zum  Mitnehmen bleibt aber erhalten.

 Bitte Bleiben Sie Gesund

Ihr Pfarrer Dirk Kroker

Gottesdienstplan

Datum Licherode Oberellenbach Niederellenbach Sterkelshausen Kollekte

14.06.

1. S. n.

Trinitatis

   

09:30 Uhr

Dirk Kroker

10:45 Uhr

Dirk Kroker

 Kindergottesdienst

21.06.

2. S. n.

Trinitatis

 

10:45 Uhr

Jochen Kießling

09:30 Uhr

Jochen Kießling

  Bahnhofsmission

27.06.

Samstag

Johannis

21:00 Uhr

Tummelplatz Oberellenbach

Dirk Kroker

Klappstuhlgottesdienst

zwischen Feuer und Wasser

"You go"

Jugendgottesdienstprojekt

der EKKW

05.07.

4. S. n.

Trinitatis

10:45 Uhr

Birgit Mohr

09:30 Uhr

Birgit Mohr

   

Konfirmandenarbeit

im Kirchspiel Alheim

12.07.

5. S. n.

Trinitatis

   

10:45 Uhr

Jochen Kießling

09:30 Uhr

Jochen Kießling

Diakonie Deutschland

19.07.

6. S. n.

Trinitatis

 

10:45 Uhr

Sabine Hildebrand

09:30 Uhr

Sabine Hildebrand

 

Öffentlichkeitsarbeit

im Kirchenkreis HEF - ROF

26.07.

7. S. n.

Trinitatis

 

09:30 Uhr

Inge Sawosch

 

10:45 Uhr

Sterkelshausen

Suchthilfe der

Diakonie Hessen

02.08.

8. S. n.

Trinitatis

10:45 Uhr

Dirk Kroker

   

09:30 Uhr

Dirk Kroker

Jugendarbeit in

unserer Gemeinde

09.08.

9. S. n.

Trinitatis

 

09:30 Uhr

mit Taufe

Dirk Kroker

10:45 Uhr

Dirk Kroker

 

Gemeindebrief im

Kirchspiel

16.08.

10. S. n.

Trinitatis

 

10:45 Uhr

Dirk Kroker

09:30 Uhr

Dirk Kroker

18:00 Uhr

Dirk Kroker

Projekt der EKKW:

Ein neues Auto für Nes Ammim

Bitte beachten Sie: In allen Gottesdiensten gelten vorerst alle Hygieneregeln wie „Abstand halten“ und „Mund-Nase-Schutz“. Außerdem ist der Gottesdienstplan nur ein Plan, der sich je nach Situation auch verändern kann. Das können wir nur sehr bedingt vorhersagen. Darum bitten wir um Verständnis, falls es zu Veränderungen kommt.

 

Für den Kirchenvorstand

 

Dirk Kroker

 

Trinitatis, 07.06.2020

 

Gottes Gnade, Segen und Frieden sind größer als alles!

 

Predigttext 4.Mose 6,22-27

 

22 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 23 Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet: 24 Der HERR segne dich und behüte dich; 25 der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; 26 der HERR hebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. 27 Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.

 

Worte aus Psalm 145

 Ich will dich erheben, mein Gott, du König,

 und deinen Namen loben immer und ewiglich.

 Gnädig und barmherzig ist der Herr,

 geduldig und von großer Güte.

 Der Herr ist allen gütig

 und erbarmt sich aller seiner Werke.

 Es sollen dir danken, Herr, alle deine Werke

 und deine Heiligen dich loben

 und die Ehre deines Königtums rühmen

 und von deiner Macht reden,

 dass den Menschenkindern deine gewaltigen Taten kundwerden

 und die herrliche Pracht deines Königtums.

 Dein Reich ist ein ewiges Reich,

 und deine Herrschaft währet für und für.

 Ich will dich erheben, mein Gott, du König,

 und deinen Namen loben immer und ewiglich.

 

Gedanken:

Der Friede unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen. Amen

 

Die Dreieinigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, das ist das Thema für diesen Sonntag. Es ist ein schwieriges Thema, weil es irgendwie nicht so richtig zu begreifen ist.

 

Wir wollen es mal anhand des Predigttextes hoffentlich verständlich auseinanderklamüsern. Sollte etwas unklar bleiben, dann müssen wir vielleicht auch zulassen, es unklar zu lassen.

 

Wenn wir von hinten anfangen, dann lesen wir: Der HERR hebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

 

Sein Angesicht auf uns heben: Das heißt nichts anderes wie: er sieht uns an. Und wenn wir uns an die Geschichte der Menschen mit Gott erinnern, dann gibt es da einen, der Mensch geworden ist und als solcher Face to Face, wie wir in diesen Tagen sagen, unter uns Menschen weilte: Jesus, der Sohn Gottes.

 

Und er war es auch, der gesagt hat: „Meinen Frieden gebe ich euch. Ich bin in meinem Vater und mein Vater ist in mir.“ Zumindest lesen wir das in den Evangelien. Ich stelle mir vor, dass dieser Friedenschenkende und uns begleitende Teil Gottes ganz im Inneren ruht.

 

Sicherlich wissen Sie, was eine Matroschka ist. Diese aus Russland stammenden Puppen, die man aufmachen kann und in denen eine immer kleinere zum Vorschein kommt. Ganz im Inneren ruht das kleinste Püppchen. Stellen Sie sich vor: Könnte das der Sohn Gottes sein, der versunken in ihm und dem Heiligen Geist ruht? Dann wäre es ein Teil von Gott, der aber auch selbständig agieren kann. Alleine den Willen Gottes verkörpern, sich aber auch ganz auf Gott Vater und Geist ver-lassen könnend.

 

Wenn wir das Bild weiterverfolgen, dann käme die nächst größere Puppe: Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig! Die Gnade Gottes, dieses Gefühl, uns wird vergeben, was wir auch tun, ist ganz eng mit unserem irdischen Leben verknüpft. Der Geist, von Jesus vorhergesagt und vom Vater gesandt, um uns die wertvollsten Gaben zu schenken, die wir haben: Die Fähigkeit zu glauben, zu hoffen und zu lieben.

 

Es ist der Heilige Geist, der uns in dieses liebende Feld einhüllt. Wenn wir im Gebet versunken das Gefühl haben, mit Gott zu sprechen, dann ist dies der Geist, der uns berührt. Das passiert nicht regelmäßig, es ist von uns nicht steuerbar und in der Regel für uns unsichtbar. Wir bezeichnen diese Gefühle als Spiritualität. Dieses Wort kommt von Spiritus, dem Geist, der uns nahe kommt. In diesem Geist ruht der Sohn. Wir erinnern uns an die Taube bei Jesu Taufe, an die verschiedenen Bilder bei seiner Himmelfahrt. Immer wieder erschien Gott in den Symbolen, die wir dem Geist zu ordnen.

 

Und dann kommt das, was in unserer Vorstellung alles umrahmt: Der HERR segne dich und behüte dich! Wir erkennen auf einmal das große Ganze: Der Schöpfer-Vater, der sich seiner Schöpfung liebevoll zuwendet, ist ebenso ein Teil von Gott, dem Herrn, der alles in allem umfasst.

 

Diese dritte und größte Puppe umhüllt liebevoll und blind vertrauend den Geist und den Sohn. Drei in einem und doch jedes in der Lage, einzeln zu agieren. Der Vater, der uns in seiner Hand hält, wohlwollend umhüllend, so wie er den Geist und den Sohn in seinem Inneren birgt.

 

Und dann kommt das ganz große, unbeschreiblich schöne: Der Segen. Der Segen dieses einen dreieinigen Gottes ist das wunderbare Geschenk, dass uns einfach so zukommt.

 

23 Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet:

 

Aaron und seine Söhne hatten den Predigt- und Opferdienst übernommen. Aus ihnen wurde später der Stamm Levi, der im alten Israel traditionell über Religion, Glaube und Recht wachte. Sie waren so etwas wie Theologen und Juristen in einem. Und diese bekamen nun den Auftrag, das Volk beim Gebet zu segnen. Aber nicht irgendwie, sondern mit einer klaren Formel. Und auch nicht so allgemein, lapidar, pauschal über alle hinweg, nein, sondern ganz persönlich und individuell: Der Herr segne DICH.

 

Dieser große, unfassbare Gott, der sich als drei in einem darstellt und erlebbar macht, der ist ganz persönlich für jeden einzelnen von uns dar. Und das meint nicht nur hier im Gottesdienst, in diesem Dorf, in der Kommune oder dem Landkreis: Nein, Gott ist weltweit und über alle Zeiten hinweg für jedes Geschöpf da und ganz besonders für jeden Menschen, ob wir das merken, wissen und glauben oder eben nicht.

 

Und ganz besonders ist diese Verbindung nachzuspüren bei allen, die getauft sind. Denn mit der Taufe hat ein Mensch selber oder jemand anderes stellvertretend die Entscheidung getroffen, diese ganz intime Beziehung zwischen Gott und dem Täufling herzustellen.

 

Und die bleibt. Die bleibt ein Leben lang, ob jemand austritt und sich dem menschlich-irdisch-kirchlichen System entzieht oder nicht, ob er behauptet, er glaube nicht oder ein anderes Argument hat, diese Verbindung bleibt. Denn Gottes Gnade, sein Segen und sein Frieden sind viel größer als alles, was wir uns vorstellen oder was wir leben können.

 

Darum, ihr Lieben, auch wenn wir weit voneinander sitzen und uns hinter Masken verstecken müssen, um uns gegenseitig zu schützen, bleiben wir doch in Gott auf eine Art und Weise gesegnet und geschützt, die sich unserer Vorstellung entzieht.

 

Aber eins ist mal sicher: Der Friede Gottes, den wir einfach nicht verstehen können, er kann unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren, wenn wir es nur zulassen. Amen

 EG 140 Brunn alles Heils, dich ehren wir

 

1. Brunn alles Heils, dich ehren wir und öffnen unsern Mund vor dir; aus deiner Gottheit Heiligtum dein hoher Segen auf uns komm.

 

2. Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib, er segne uns nach Seel und Leib, und uns behüte seine Macht vor allem Übel Tag und Nacht.

 

3. Der Herr, der Heiland, unser Licht, uns leuchten lass sein Angesicht, dass wir ihn schaun und glauben frei, dass er uns ewig gnädig sei.

 

4. Der Herr, der Tröster, ob uns schweb, sein Antlitz über uns erheb, dass uns sein Bild werd eingedrückt, und geb uns Frieden unverrückt.

 

5. Gott Vater, Sohn und Heilger Geist, o Segensbrunn, der ewig fließt: durchfließ Herz, Sinn und Wandel wohl, mach uns deins Lobs und Segens voll!

 Fürbittgebet

 

Gott - Ursprung des Lebens, dich rufen wir an.

Gott - Bruder Christus, dir vertrauen wir.

Gott - Heiliger Geist, dir öffnen wir uns.

 Segne deine Schöpfung wie am Anfang, lass ihr deine väterliche Kraft zukommen, bring neues Leben hervor in mütterlicher Liebe.

 

Erfülle deine Verheißungen aus alter Zeit, führe in Christus die Menschen zusammen, halte uns fest als deine Kinder.

 

Verkünde der Menschheit deine neue Zeit, führe sie zur Einsicht in ihre Lage, überwinde Trennung und Schuld.

 

Eine die Völker der Welt, dass sie sich nicht länger bedrohen und dass sie aufhören, Tod und Verderben über deine Schöpfung zu bringen.

 

Stärke deine Kirche in allen Ländern, dass sie Menschen im Glauben versammelt an deinem Tisch und Zeichen der Versöhnung und des Friedens ist.

 

Bekräftige deinen Bund durch das Evangelium, lass es nicht verstummen, sondern überall Glauben wecken und zu neuem Leben befreien.

 

Gott - Ursprung des Lebens, dich rufen wir an.

 Gott - Bruder Christus, dir vertrauen wir.

 Gott - Heiliger Geist, bleibe bei uns.

 Vater Unser

 Vater unser im Himmel.

 Geheiligt werde dein Name.

 Dein Reich komme.

 Dein Wille geschehe,

 wie im Himmel, so auf Erden.

 Unser tägliches Brot gib uns heute.

 Und vergib uns unsere Schuld,

 wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

 Und führe uns nicht in Versuchung,

 sondern erlöse uns von dem Bösen.

 Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 Segen

 

Der Herr segne uns und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden. Amen.

 

 


Friedensandacht Juni 2020

Wir feiern jeden ersten Montag im Monat im Pfarrsaal unsere Friedensandacht. Wir sind der Überzeugung, dass in diesen Zeiten, in denen wir leben, die sich nach wie vor durch Unfriede auszeichnen, es wichtig ist, gemeinsam um den Frieden zu bitten und für den Frieden zu danken, wo auch immer er schon vorhanden ist.

Da wir nun aber in diesen Zeiten nur schwer zusammen kommen können, veröffentlichen wir auch die monatlichen Friedensandachten als Andachten zum Mitnehmen in unseren Kirchen und hier auf unserer Onlineseite. Die monatsaktuelle Friedensandacht finden Sie ein Stückchen weiter unten, die Andacht(en) aus den Vormonat(en) finden Sie, wenn Sie diesem Link folgen.

Wenn wir uns wieder zu Friedensandachten treffen, werden wir das ebenfalls hier veröffentlichen. So oder so sind Sie herzlich eingeladen, hier zu lesen, in einer unserer Kirchen eine Friedensandacht mitzunehmen und gerne auch welche weiter zu verteilen. Denn wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben, dass unsere Bitten um Frieden nicht doch irgendwann Erfolge zeigen.

Für das Team der Friedensandachten

Dirk Kroker

 

Begrüßung

 

Wir kommen zusammen zur Friedensandacht im Geist oder im Angesicht, aber immer im Namen Gottes, der uns behütet am Tag und in der Nacht, an den Ausgängen und Eingängen unseres Lebens, im Namen Jesu Christi, der unsere Ängste und Schmerzen kennt, ja, sie selbst erlitten hat, im Namen des Heiligen Geistes, der uns tröstet und uns Mut macht zur Gemeinschaft der Heiligen. Amen

 

EG+33, 1+2 Gott, dein guter Segen

 

1.) Gott dein guter Segen, ist wie ein großes Zelt, hoch und weit, fest gespannt, über unsre Welt. Guter Gott ich bitte dich: schütze und bewahre mich, lass mich unter deinem Segen leben und ihn weitergeben. Bleibe bei uns alle Zeit, |: segne uns, segne uns, denn der Weg ist weit:|

 

2.) Gott dein guter Segen ist wie ein helles Licht leuchtet weit, alle Zeit, in der Finsternis. Guter Gott, ich bitte dich: leuchte und erhelle mich, lass mich unter deinem Segen leben und ihn weitergeben. Bleibe bei uns alle Zeit. |: segne uns, segne uns, denn der Weg ist weit.:|

 

Monatslosung für Juni: 1. Kön 8,39

 

Denn du allein kennst das Herz aller Menschenkinder

 

EG 473, 1+4 Mein schönste Zier

 

1. Mein schönste Zier und Kleinod bist auf Erden du, Herr Jesu Christ; dich will ich lassen walten und allezeit in Lieb und Leid in meinem Herzen halten.

 

4. Der Tag nimmt ab. Ach schönste Zier, Herr Jesu Christ, bleib du bei mir, es will nun Abend werden. Lass doch dein Licht auslöschen nicht bei uns allhier auf Erden.

 

Meditation von Helmut Latzer, ev. Akademie Frankfurt:

 

Ich gehöre nicht dazu. Habe ich eigentlich noch nie. Hat nur zum Glück bis jetzt noch niemand gemerkt. Die Eltern: Flüchtlinge. Mein Vater – ein Katholik aus Schlesien im evangelischen Wittgenstein. Für die gab es damals einen eigenen Schulhof. Meine Mutter – das einzige Mädchen unter sieben Brüdern, die damals ohne irgendetwas aus Danzig kamen. So was steckt tief in den Genen.

 

Wir waren dann die Ersten, die auf ein Gymnasium gegangen sind. Arbeiterkinder – Willy Brandt sei Dank. „Also, wir können euch da nichts helfen. Wenn’s nicht klappt, müsst ihr eben abgehen.“ Das Gleiche im Studium. Zur Sicherheit versucht man, die Erwartungen doppelt zu erfüllen.

 

Als Vikar kam ich aus einer anderen Landeskirche. „Beutehesse.“ In der Seelsorgeausbildung erzählte eine Ausbilderin von einem Mann, der sich in einer Gruppe immer so vorstellte: „Guten Tag, ich heiße N.N. Und ich stinke nicht.“ Eine skurrile Szene, die mir aber irgendwie in Erinnerung geblieben ist. Kann man Fremdheit, Anderssein eigentlich riechen?

 

„Ich gehöre nicht dazu.“ Der Satz klingt seltsam aus dem Mund eines weißen, männlichen, mittelalten, biodeutschen Akademikers. Viele Menschen erfahren dies tagtäglich noch einmal in ganz anderer Form. Frauen in Männerberufen oder in Aufsichtsräten: „Sehr geehrte Dame, sehr geehrte Herren.“ Junge Erwachsene, die mit ihren Eltern aus Russland eingewandert sind: Dort waren sie Deutsche. Hier sind sie Russen. Menschen mit einer dunkleren Haut oder einem fremd klingenden Namen. „Und woher stammst du jetzt eigentlich?“ Muslime, Homosexuelle, Behinderte, Arbeitslose, Dicke, Alte, Ostdeutsche. Das Gefühl, fremd zu sein, nicht so richtig dazuzugehören, ist viel verbreiteter, als man denkt.

 

Wer sind eigentlich diejenigen, die am Ende noch dazugehören? Der „heilige Rest“? „Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau. Denn ihr seid allesamt eins in Christus.“ (Gal 3,28) Das klingt immer so schön. Inbegriff der frohen Botschaft, die keine Grenzen kennt. Aber was heißt das eigentlich? Christus war Jude, Freier und Mann. Und Paulus, der das geschrieben hat, auch. Da lässt sich so etwas leichter sagen. Vielleicht zitieren wir den Satz gern in der Kirche, weil es die Grenzziehungen früher Tage sind. Der Anteil von Griechen und Sklaven ist bei uns ja relativ gering.

 

Spannender klingt das schon, wenn man hier andere nennt: „Hier ist nicht Homo noch Hetero, hier ist nicht Wutbürger noch Gutmensch, hier ist nicht Corona-Skeptiker noch Lockdown-Befürworter …“ So kommt Musik in die Aufzählung. Denn es stellt sich ja die Frage, was uns als Verschiedene eigentlich zusammenhält, was das „Wir“ ausmacht – und was Christus damit zu tun hat. Es gibt ein falsches „Wir“.

 

Klassisch bekannt aus dem Krankenhaus oder aus politischen wie frommen Sonntagsreden: „Wie geht es uns denn heute?“ „Und ich spreche nicht zunächst von mir selbst, wenn ich sage, wir müssen alle den Gürtel enger schnallen.“ „Fühlen wir uns nicht alle manchmal schrecklich verloren?“ Dieses „Wir“ ist unklar, schwammig, vereinnahmend. Es deckt Konflikte zu. Und es hat oft mit einer repressiven Toleranz zu tun. Weil es keine offene Begegnung eines Ichs mit einem Du ist.

 

Mir fällt es wirklich schwer, viele Formen des Populismus irgendwie innerlich nachzuvollziehen: Wie kann jemand allen Ernstes etwa Trump, Orbán oder die AfD wählen? Selbstkritisch muss ich aber sagen, dass es in dem weltoffenen, liberalen „Mainstream“ – zu dem wir als Akademie gehören – blinde Flecken gibt. Dass sich viele Menschen in ihm nicht wiederfinden: „Do you hear me now?“ (Kannst du mich JETZT hören?) „Man wird ja wohl noch einmal sagen dürfen.“ Ja, „wir“ müssen als Gesellschaft wieder lernen, offen mit Andersdenkenden zu streiten. Das Problem des gegenwärtigen Populismus ist aber gerade, dass er genau dieses verhindert. Er beansprucht zu definieren, wer oder was wirklich amerikanisch, ungarisch oder deutsch ist: „Wir – und nur wir – sind das Volk!“ Womit wir beim gefährdeten „Wir“ sind.

 

Diese Haltung zerstört die Grundlagen demokratischer Streitkultur: Lügen werden zu alternativen Fakten, kritischer Qualitätsjournalismus wird dagegen zur Lügenpresse, Justiz und Wissenschaft werden diskreditiert, wenn die Ergebnisse nicht passen. Wie kann man da noch streiten?

 

„Man wird ja wohl noch einmal sagen dürfen.“ Ja, das darf ich. Selbst wenn es der größte Unsinn ist oder einfach nur der Mehrheit nicht gefällt. Das gehört zu meinen urdemokratischen Freiheitsrechten. Aber das gleiche Recht haben auch die anderen. Und ich habe eben keinen Anspruch, dass mir nicht widersprochen wird. Und meine Meinungsfreiheit endet, wo ich andere einzelne Menschen oder Gruppen diffamiere – oder die Streitkultur bewusst zerstöre.

 

Bleibt die Frage, was der christliche Glaube mit dem gefährdeten „Wir“ zu tun hat. Ich glaube, dass es in der ganzen Geschichte von Jesus Christus darum geht – die Grundlegung und Entdeckung eines neuen „Wir“: Am Anfang seines Weges lässt er sich taufen. Steigt hinab in den Jordan, in den gleichen Sündenpfuhl mit allen anderen. Ganz anders als Johannes, der Täufer, der das überhaupt nicht versteht. Der lebt als Asket von Heuschrecken und wildem Honig – und in radikaler Distanz zur verkommenen Welt. In der Wüste widersteht Jesus dreimal der Versuchung, dass er allein ganz für sich der eine und einzige Sohn Gottes ist. „Bist du Gottes Sohn, so mach Steine zu Brot, herrsche allein über die Welt, spring von den Zinnen.“

 

Auffälligerweise kommen in den Einflüsterungen des Teufels die anderen niemals vor. Er sammelt Menschen um sich, die für einen frommen Wanderrabbiner seiner Zeit höchst suspekt und anrüchig sein sollten: Fischer, einfache Leute, selbst korrupte Zöllner – und viele Frauen. „Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.“ (Lk 15,2) Für seine frommen Gegner ist er „ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder“ (Lk 7,34).

 

Konsequent übertritt er alle Gebote, die Menschen trennen und Leben behindern: Er heilt am Sabbat, verteidigt eine Ehebrecherin, lernt von der kanaanäischen Frau, dass auch Heiden wie wir ihn brauchen. Und er erzählt einfache, eindrückliche Geschichten, die genau davon handeln: von verlorenen Schafen, Groschen und Söhnen. Von Ersten, die die Letzten sein werden. Von einem Weltgericht, das alle Maßstäbe auf den Kopf stellt.

 

Am Ende seines Weges wird er noch ein letztes Mal gemeinsam essen – mit seinen Freunden, von denen er weiß, dass sie ihn alle verlassen, verleugnen, verraten werden. Er wird sich von Judas küssen und von den Römern hinrichten lassen. Festgenagelt in der Gemeinschaft der Schächer. Solidarisch mit jedem, selbst seinen Feinden. Bis zum letzten Moment, als er in seiner radikalen Liebe zu den Menschen nicht nur sein Leben, sondern auch Gott verliert: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15,34) Und dann, erst dann erfüllt sich, womit der Teufel ihn verlocken wollte: „Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen.“ (Mk 15,39) Und es entspricht der Geschichte seines Lebens, dass die Pointe des Evangeliums von einem römischen Hauptmann ausgesprochen wird. Dem Feind unter seinem Kreuz.

 

Deshalb ist für mich als Christ nicht denkbar, Menschen oder Gruppen auszugrenzen: weil Gott für uns nicht ohne die Menschen zu haben ist. „Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.“ (1. Joh 4,20) Es gibt das „Wir“ mit Christus nicht ohne das „Wir“ der anderen. Bis hin zum Preis der eigenen religiösen Rechtgläubigkeit. Das ist das Wunder von Pfingsten: „Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.“ (Apg 2,9–11) Und zu der Gemeinschaft kann dann auch ich wirklich dazugehören. Selbst als „Beutehesse“.

 

Quelle: Dr. Thorsten Latze, Theologischer Impuls 58

 

 https://www.evangelische-akademie.de/aktuelles/glauben-denken/#slice-2426

 

Wir gehören doch dazu, Sie und ich und alle, die das wollen. Darum lassen Sie uns Lichter entzünden für jeden, der dazu gehören will und auch für jeden, der außen steht.

 

Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.

 

Oft haben wir Angst, dann ist es dunkel um uns. Es ist dunkel um uns, wenn andere uns Unrecht tun, wenn niemand uns verstehen will.

 

Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.

 

Es ist dunkel um uns, wenn alles, was wir anfangen, misslingt, wenn wir Angst davor haben, beschimpft und bestraft zu werden.

 

Jesus ist das Licht, das uns den Weg aus der Dunkelheit führt. Wir müssen uns vor nichts fürchten, denn er kennt uns und versteht uns.

 

Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.

 

Und so wollen wir Lichter entzünden, für alle und für uns.

 

Seligpreisungen als Fürbitte

 

Selig, die das Interesse des anderen lieben wie ihr eigenes; Denn sie werden Frieden und Einheit stiften.

 

Selig, die immer bereit sind, den ersten Schritt zu tun; Denn sie werden entdecken, dass der andere viel offener ist, als er es zeigen konnte.

 

Selig, die nie sagen: Jetzt ist Schluss! Denn sie werden den neuen Anfang finden.

 

Selig, die erst hören und dann reden; Denn man wird ihnen zuhören.

 

Selig, die das Körnchen Wahrheit in jedem Diskussionsbeitrag heraushören; Denn sie werden integrieren und vermitteln können.

 

Selig, die ihre Position nie ausnützen; Denn sie werden geachtet werden.

 

Selig, die nie beleidigt und enttäuscht sind; Denn sie werden das Klima prägen.

 

Selig, die unterliegen und verlieren können; Denn der Herr kann dann gewinnen.

 

Vater Unser

 

EG+ 33, 5+6 Gott, dein guter Segen

 

5.) Gott, dein guter Segen ist wie ein Mantelkleid das mich wärmt und beschützt, in der kalten Zeit. Guter Gott ich bitte dich: tröste und umsorge mich. lass mich unter deinem Segen leben und ihn weitergeben. Bleibe bei uns alle Zeit. |: segne uns, segne uns, denn der Weg ist weit.:|

 

6.) Gott, dein guter Segen ist wie ein weiches Nest, danke Gott weil du mich heute leben lässt. Guter Gott ich danke dir, deinen Segen schenkst du mir und ich kann in deinem Segen leben und ihn weitergeben. Du bleibst bei uns alle Zeit |: segnest uns, segnest uns, denn der Weg ist weit:|

 

Unser Abendgebet steige auf zu dir Herr, und es senke sich auf uns herab dein Erbarmen. Dein ist der Tag und dein ist die Nacht. Lass, wenn des Tages Schein vergeht, das Licht deiner Wahrheit uns leuchten. Geleite uns zur Ruhe der Nacht und vollende dein Werk an uns in Ewigkeit.

 

Und so segne und behüte uns der friedliebende und warmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen


Christoph Brückner                            Organist - Komponist - Maler

Der SchutzEngel von Christoph Brückner alle Rechte liegen beim Künstler
Der SchutzEngel von Christoph Brückner alle Rechte liegen beim Künstler

Im vergangenen Jahr war Christoph Brückner zu einem Orgelkonzert  am Aschermittwoch in der Kirche Oberellenbach zu Gast.

Es gab wunderschöne Klänge und beeindruckende Einblicke in die Arbeit des Komponisten und Malers Christoph Brückner.

 

Gerne wollen wir ihn gerade in diesen Zeiten unterstützen und bieten an, seine CD „Magic Pipes“ zentral zu bestellen. Die CD kostet 15,-- € und unterstützt ausschließlich den Künstler.

Wenn Sie also Interesse haben, können Sie sich direkt im Pfarramt melden oder unser Kontaktformular nutzen.

 


Offene Kirchen

Mittlerweile hat sich einiges verändert. Wir dürfen, wenn auch sehr begrenzt, wieder Gottesdienste feiern. Trotzdem haben sich alle Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher entschieden, dass unsere Kirchen weiterhin offen sind. So sind Sie herzlich eingeladen, dass Sie, wenn  Sie das Bedürfnis nach einem stillen Moment haben, unserer vier Kirchen aufzusuchen.

Die Kirchen in Oberellenbach und Sterkelshausen werden täglich von etwa 09:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr geöffnet. Die Kirchen in Niederellenbach und Licherode sind 24 Stunden am Tag offen.

In allen Kirchen finden Sie Andachten, Lesestoff, Gemeindebriefe, Gesangbücher und selbstverständlich eine Bibel vor. In Oberellenbach können Sie eine kleine Opferkerze entzünden.

In allen vier Kirchen findet sich ein Opferstock oder ein Kollektenkästchen. Ihjre Spende werden für folgende Zwecke verwendet:

Oberellenbach - Buntglasfenster im Altarraum

Niederellenbach - Außenbeleuchtung vom Friedhof her

Sterkelshausen - Antependien Restfinanzierung

Licherode - Antependien Neuanschaffung

Sollten Sie darüber hinaus das Bedürfnis haben, ein Gespräch zu führen, so können Sie mit gerne mit mir Kontakt aufnehmen und einen Termin vereinbaren, unabhängig vom Ort. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Die Kontaktdaten lauten:

Dirk Kroker

Zum Ried 6

36211 Alheim-Oberellenbach

Tel.: 05664/1628

Mobil: 0173/9937603

Email: pfarramt.oberellenbach@ekkw.de

Außerdem können Sie sich auch über das Kontaktformular auf dieser Onlineseite bei ihm melden. Auch Entragungen im Gästebuch werden an das Pfarramt weiter geleitet.


Kindergottesdienste

Auch die Kindergottesdienste sind vorerst Corona zum Opfer gefallen. Wenn Sie für Ihr Kind Anregungen suchen, um mit ihm über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen, können Sie sich ebenfalls an das Pfarramt, aber auch an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kindergottesdienste wenden. Die Kontaktdaten finden Sie vor allem im Gemeindebrief oder können Sie über das Pfarramt erfragen.


Aktuelles aus dem ersten gemeinsamen  Konfirmandenjahrgang des Kirchspiels Alheim

Es ist schon eine fitte Truppe, die Konfirmandinnen und Konfirmanden des aktuellen Hauptkonfirmandenjahrgangs. Wie gerne wären sie in diesen Tagen auf Konferfreizeit gefahren, hätten mit dem Gespräch mit den KirchenvorsteherInnen und dem Vorstellungsgottesdienst die letzten Hürden genommen, um dann Ende April bis Mitte Mai konfirmiert zu werden.

Doch zur Zeit ist noch unklar, wann die Konfirmation stattfinden wird. Da keiner die Entwicklung kennt, sind alle Zukunftsprognosen schwierig. Wenn Sie an diese Jugendlichen denken, dann schicken Sie doch bitte mal ein Stoßgebet, damit diese erleben dürfen, dass ihr Wunsch nach Konfirmation in Erfüllung geht.


Gruppen und Kreise

So weh es auch tut, aber in der Tat: Alles ist abgesagt. Alle Gruppen und Kreise, Männertreff und Frauenkreis, Kirchenchor und Band "the crazy church", Friedensandachten, Gottesdienste und Kindergottesdienste bis hin zu den Kirchenvorstandssitzungen sind abgesagt. Wir müssen einfach abwarten, wie die weitere Entwicklung ist. Voraussichtlich erst in ein paar Wochen können wir seriöse Angaben darüber machen, wann es wieder weiter geht. Bis dahin besuchen Sie unsere offenen Kirchen, halten Sie Kontakt zum Pfarrer, zu den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und untereinander. Lassen Sie uns Telefonketten, Emailverteiler und anderes einrichten. Wir, die wir in dieser Kirchengemeinde ehren- und hauptamtlich arbeiten, werden versuchen, ein Bindeglied zu sein.

Mit herzlichen Grüßen

 

Dirk Kroker, Pfarrer